Bildungsverlierer - Wir wollen keine werden!

MKV begrüßt Initiative der Österreichischen Schülerunion

Wien (OTS) - "Pisa-Panik, Jugend-Arbeitslosigkeit und ein nicht enden wollender Etiketten-Streit um unsere Mittel-/Gesamt-Schule, ehem. Unterstufe? Sturzbetrunkene Partywut und sechzehnjährige Mütter als logische Konsequenz? Weder von noch für Österreichs Jugend scheint unsere Medienlandschaft ein hoffnungsfrohes Bild bieten zu können.", so der Bundesjugendobmann des Mittelschüler-Kartell-Verbandes (MKV), Michael Wilim.

Und dennoch, es gibt Lichtblicke. Denn als starker und äußerst willkommenen Kontrast, präsentierte sich heute die Österreichischen Schülerunion mit ihrer Initiative: "Bildungsverlierer - Wir wollen keine werden." Diese zeichnet das Bild einer engagierten Jugend, deren Blick weiter reicht als bis zur nächsten 'Saturday Night'. Diese Initiative nämlich, ist das Werk einer Jugend, die sich sehr wohl Gedanken über ihre Bildung und Ausbildung macht und von unseren Politikern - sehr zu recht und durchaus selbstbewusst - mehr einfordert als die kurzsichtige Profilierung einer Amtsperiode.

"Die Schülerunion macht sich zurecht Sorgen um die 'Zukunftstauglichkeit' sowohl von Methoden als auch Inhalten, die sie in der Schule erfahren. Und diese Zukunftstauglichkeit fordern die Schüler in zweierlei Hinsicht ein." zeigt sich Wilim begeistert.

Unter dem so alt-bekannten Motto 'non scholae, sed vitae discimus' (Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir!) verlangt die Schülerunion, was unser völlig überholtes Schulsystem nicht mehr zu leisten vermag: die schulische Vorbereitung auf ihre individuelle Zukunft, das Handwerkzeug für ein reales Leben.
Und zum Zweiten hat sie erkannt, was unsere scheinbar so reformwütige Politik konsequent ignoriert: vor allem an unseren Schulen liegt die Macht, und damit auch die Verantwortung für die Bildung und Ausbildung künftiger Staatsbürger, die Prägung unserer künftigen Gesellschaft.

"Die Initiative 'Bildungsverlierer - Wir wollen keine werden' bietet all jenen eine Plattform, die es leid sind, so zu tun als hätte jeder Schüler dasselbe Potential und dieselben Talente." erklärt Michael Wilim. "Und die Österreichische Schülerunion eröffnet damit all jenen ein Forum, die unseren Bildungsstätten mehr abverlangen als die Vermittlung verstaubten Bücherwissens. Im Namen des Mittelschüler-Kartell-Verbandes, der Interessensvertretung von rund 20.000 Schülern und Absolventen, kann ich diese Initiative nur wärmstens begrüßen und bestens empfehlen!"

Die größte Herausforderung stellt die Initiative 'Bildungsverlierer' wohl an unsere Pädagogen und deren Ausbildung einerseits, und zum Anderen an unsere Politik, deren Aufgabe es ist, ein in jeder Hinsicht zukunftsfähiges Bildungssystem zu schaffen. "Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass diese Schüler nicht die Einzigen sind, die ihre Hausaufgaben erledigen!" so Wilim abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Christian Nagel
e-mail: Christian.n@Vol.at
Tel.: 066488738722

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MKV0001