- 14.03.2012, 12:05:23
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Bildungsverlierer - Wir wollen keine werden!
MKV begrüßt Initiative der Österreichischen Schülerunion
Wien (OTS) - "Pisa-Panik, Jugend-Arbeitslosigkeit und ein nicht
enden wollender Etiketten-Streit um unsere Mittel-/Gesamt-Schule,
ehem. Unterstufe? Sturzbetrunkene Partywut und sechzehnjährige Mütter
als logische Konsequenz? Weder von noch für Österreichs Jugend
scheint unsere Medienlandschaft ein hoffnungsfrohes Bild bieten zu
können.", so der Bundesjugendobmann des
Mittelschüler-Kartell-Verbandes (MKV), Michael Wilim.
Und dennoch, es gibt Lichtblicke. Denn als starker und äußerst
willkommenen Kontrast, präsentierte sich heute die Österreichischen
Schülerunion mit ihrer Initiative: "Bildungsverlierer - Wir wollen
keine werden." Diese zeichnet das Bild einer engagierten Jugend,
deren Blick weiter reicht als bis zur nächsten 'Saturday Night'.
Diese Initiative nämlich, ist das Werk einer Jugend, die sich sehr
wohl Gedanken über ihre Bildung und Ausbildung macht und von unseren
Politikern - sehr zu recht und durchaus selbstbewusst - mehr
einfordert als die kurzsichtige Profilierung einer Amtsperiode.
"Die Schülerunion macht sich zurecht Sorgen um die
'Zukunftstauglichkeit' sowohl von Methoden als auch Inhalten, die sie
in der Schule erfahren. Und diese Zukunftstauglichkeit fordern die
Schüler in zweierlei Hinsicht ein." zeigt sich Wilim begeistert.
Unter dem so alt-bekannten Motto 'non scholae, sed vitae discimus'
(Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir!) verlangt die
Schülerunion, was unser völlig überholtes Schulsystem nicht mehr zu
leisten vermag: die schulische Vorbereitung auf ihre individuelle
Zukunft, das Handwerkzeug für ein reales Leben.
Und zum Zweiten hat sie erkannt, was unsere scheinbar so reformwütige
Politik konsequent ignoriert: vor allem an unseren Schulen liegt die
Macht, und damit auch die Verantwortung für die Bildung und
Ausbildung künftiger Staatsbürger, die Prägung unserer künftigen
Gesellschaft.
"Die Initiative 'Bildungsverlierer - Wir wollen keine werden'
bietet all jenen eine Plattform, die es leid sind, so zu tun als
hätte jeder Schüler dasselbe Potential und dieselben Talente."
erklärt Michael Wilim. "Und die Österreichische Schülerunion eröffnet
damit all jenen ein Forum, die unseren Bildungsstätten mehr
abverlangen als die Vermittlung verstaubten Bücherwissens. Im Namen
des Mittelschüler-Kartell-Verbandes, der Interessensvertretung von
rund 20.000 Schülern und Absolventen, kann ich diese Initiative nur
wärmstens begrüßen und bestens empfehlen!"
Die größte Herausforderung stellt die Initiative
'Bildungsverlierer' wohl an unsere Pädagogen und deren Ausbildung
einerseits, und zum Anderen an unsere Politik, deren Aufgabe es ist,
ein in jeder Hinsicht zukunftsfähiges Bildungssystem zu schaffen.
"Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass diese Schüler nicht die Einzigen
sind, die ihre Hausaufgaben erledigen!" so Wilim abschließend.
Rückfragehinweis:
Christian Nagel
e-mail: [email protected]
Tel.: 066488738722
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