- 12.03.2012, 14:56:11
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Haubner: Reformpaket erster Schritt - jetzt Wirtschaftswachstum ankurbeln
Wachstumsprognosen für 2012/13 unter 2 Prozent - Standort stärken
Wien, 12. März 2012 (OTS/Text) - "Die Wachstumsprognosen für 2012
und 2013 liegen unter 2 Prozent - hält man sich diese Zahlen vor
Augen wird deutlich, dass die Ankurbelung des Wirtschaftswachstums
oberste Priorität haben muss", betont der Generalsekretär des
Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner anlässlich
der heutigen ÖVP-Teamklausur. "Angesichts der Prognosen ist es umso
wichtiger, dass wir wachstumsfördernde Anreize schaffen und
konjunkturbelebende Maßnahmen umsetzen", verdeutlicht Haubner mit
Nachdruck. Mit dem Reformpaket der Regierung seien die ersten Weichen
gestellt. "Für den Wirtschaftsbund ist das Reformpaket der
Startschuss für viele weitere Schritte", so Haubner. ****
Für den Wirtschaftsbund stehen jetzt Offensivmaßnahmen im
Vordergrund, die Reformen vorantreiben und damit den Standort
Österreich stärken und das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Das
Reformpaket hat auf Initiative der ÖVP dazu bereits die ersten
Weichen gestellt, wie zum Beispiel mit der Fortsetzung der Förderung
der thermischen Sanierung. "Seit 2011 stehen jährlich 100 Millionen
Euro in Form des Sanierungsschecks zur Verfügung. Von dem Geld, das
wir hier in die Hand nehmen, profitieren Unternehmen und
Privatpersonen. Allein im Vorjahr wurden mit dem 100 Millionen
Euro-Fördervolumen 17.500 Häuser und Wohnungen sowie 800
Betriebsgebäude saniert, was Investitionen von rund 860 Millionen
Euro ausgelöst, rund 12.500 Arbeitsplätze geschaffen und insgesamt
4,4 Millionen Tonnen CO2 eingespart hat. Der Sanierungsscheck ist
somit eine Win-Win-Situation für Wirtschaft, Umwelt und Haus- bzw.
Wohnungsbesitzer und hat gleichzeitig einen starken
Konjunktureffekt", erläutert Haubner.
Besonders erfreut zeigt sich Haubner über die Aufhebung der Deckelung
zur Auftragsforschung. Dabei handelt es sich um einen weiteren
Offensiv-Schwerpunkt. "Eine längjährige Forderung der Wirtschaft wird
nun Realität", so der Wirtschaftsbund-Generalsekretär. In Zukunft
kann der Betrag von bis zu einer Million Euro für forschungsbedingte
Ausgaben, die Unternehmen an Universitäten oder andere
Forschungseinrichtungen abliefern, geltend gemacht werden. "Diese
steuerliche Begünstigung ist vor allem für KMUs von Vorteil, die
nicht über eigenes Forschungspersonal oder eine eigene Infrastruktur
verfügen", erklärt Haubner und appelliert abschließend: "Um auch in
Zukunft Arbeitsplätze und Wohlstand zu sichern, müssen wir abseits
populistischer Sozialromantik ein wettbewerbsfähiges Österreich
gestalten. Und das gelingt uns nur, indem wir Anreize für
Wirtschaftswachstum schaffen und in die Zukunft investieren", sagt
Haubner abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse Mag. Daniela Kinz Pressesprecherin Tel.: +43 (0)1 5054796-47,Mobil: +43 (0)664 2451650 mailto:[email protected] http://www.wirtschaftsbund.at
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