- 09.03.2012, 11:15:50
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Erfreulicher Greenpeace-Test von japanischen Lebensmitteln
Wiener Atominstitut konnte keine Strahlenbelastung nachweisen
Tokio/Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat den
Fukushima-Jahrestag zum Anlass genommen, um aus Japan importierte
Lebensmittel auf radioaktive Belastungen untersuchen zu lassen. Mitte
Februar wurden dreizehn Produkte zu Testzwecken erstanden und dem
Atominstitut zur Analyse übergeben. Das erfreuliche Ergebnis: in
keiner einzigen Probe konnten radioaktive Belastungen als Folge des
AKW-Unfalls nachgewiesen werden. Getestet wurden unter anderem Tee,
Reis, Süßwaren, Tofu, Algen oder Sake, die sowohl bei großen
Supermärkten als auch in Bio-Läden und Asia-Shops gekauft wurden.
Das Atominstitut hat bei der Analyse eine Methode gewählt, bei der
auch geringste Belastungen im Bereich von einem Prozent des
zulässigen Grenzwertes nachgewiesen hätten werden können. "Unsere
Ergebnisse bestätigen zum Glück die amtlichen Untersuchungen in
Österreich und der EU", freut sich Greenpeace-Atom-Experte Niklas
Schinerl, "Wir können jedoch nicht restlos ausschließen, dass es
andere japanische Produkte bei uns zu kaufen gibt, die die Folgen von
Fukushima in sich tragen. Anzunehmen ist eine derartige Kontamination
jedenfalls nicht."
Hinweis: Das Analyseprotokoll mit genauen Angaben zu den getesteten
Produkten finden Sie auf www.greenpeace.at/lebensmittel-fukushima
Rückfragehinweis:
Niklas Schinerl, Atomexperte, Tel: 0664-6126704
Steffen Nichtenberger, Leiter Medienabteilung, Tel: 0664-6126703
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