Erfreulicher Greenpeace-Test von japanischen Lebensmitteln

Wiener Atominstitut konnte keine Strahlenbelastung nachweisen

Tokio/Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat den Fukushima-Jahrestag zum Anlass genommen, um aus Japan importierte Lebensmittel auf radioaktive Belastungen untersuchen zu lassen. Mitte Februar wurden dreizehn Produkte zu Testzwecken erstanden und dem Atominstitut zur Analyse übergeben. Das erfreuliche Ergebnis: in keiner einzigen Probe konnten radioaktive Belastungen als Folge des AKW-Unfalls nachgewiesen werden. Getestet wurden unter anderem Tee, Reis, Süßwaren, Tofu, Algen oder Sake, die sowohl bei großen Supermärkten als auch in Bio-Läden und Asia-Shops gekauft wurden.

Das Atominstitut hat bei der Analyse eine Methode gewählt, bei der auch geringste Belastungen im Bereich von einem Prozent des zulässigen Grenzwertes nachgewiesen hätten werden können. "Unsere Ergebnisse bestätigen zum Glück die amtlichen Untersuchungen in Österreich und der EU", freut sich Greenpeace-Atom-Experte Niklas Schinerl, "Wir können jedoch nicht restlos ausschließen, dass es andere japanische Produkte bei uns zu kaufen gibt, die die Folgen von Fukushima in sich tragen. Anzunehmen ist eine derartige Kontamination jedenfalls nicht."

Hinweis: Das Analyseprotokoll mit genauen Angaben zu den getesteten Produkten finden Sie auf www.greenpeace.at/lebensmittel-fukushima

Rückfragen & Kontakt:

Niklas Schinerl, Atomexperte, Tel: 0664-6126704
Steffen Nichtenberger, Leiter Medienabteilung, Tel: 0664-6126703

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