- 09.03.2012, 10:43:34
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Seniorenbund: Sofortiger Stopp von Gebührenerhöhungen. Seniorenbund-Sparrechnung umsetzen!
Seniorenbund-Vorschlag erhält Unterstützung durch Befunde der EcoAustria Wirtschaftsforschung
Wien (OTS) - "Ist die Teuerung in Österreich hoch? Ja, und vor
allem Menschen mit geringen Einkommen, besonders viele Seniorinnen
und Senioren, leiden darunter. Kann man gegen diese Teuerung etwas
tun? Ja, sicher! Und ein wichtiger Punkt in einem umfassenden
Anti-Teuerungspaket ist mit Sicherheit der Stopp von
Gebührenerhöhungen in sämtlichen Bereichen. Die öffentliche Hand darf
nicht zusätzlich in die Taschen der Menschen greifen. Außerdem muss
die neuerdings in Mode gekommene automatische Preiserhöhung bei
Telefonanbietern oder Banken und anderen sofort unterbunden werden -
mit Preisbildung auf einem freien Markt hat dies nämlich nichts mehr
zu tun", erklärt Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin
des Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im
Nationalrat.
"Wenn Dr. Schuh vom Eco Austria Institut heute diese Forderung
unterstützt, so sind wir wieder einen guten Schritt weiter, unsere
"Seniorenbund-Sparrechnung" umzusetzen, in der sich jede und jeder
bis zu 800,- Euro pro Jahr holen kann. Die zugleich von Schuh
geforderte Zurückhaltung bei Lohnabschlüssen ist freilich unnötig,
denn Österreichs Sozialpartner verhandeln ihre Lohn- und
Pensionsabschlüsse immer in größter Verantwortung für alle
Betroffenen und die Systeme zugleich", so Aubauer weiter.
Die Seniorenbund-Sparrechnung: 800,- Euro pro Jahr zu erzielen!
Aubauer hatte erst Ende Februar die Seniorenbund-Sparrechnung
vorgestellt, die neben politisch und gesetzlich umzusetzenden
Maßnahmen auch den dringenden Appell an die 2,5 Millionen
Senioren-Kundinnen und -Kunden beinhaltet: "Die Senioren müssen
lernen, ihre Marktmacht zu nützen. Sie müssen Preise vergleichen,
müssen vor allem bei Strom und Gas Anbieter wechseln. Sie dürfen sich
nicht jeden Preis aufdrücken lassen", betont Aubauer.
Die Übersicht über die Seniorenbund-Sparrechnung (Details auf
www.seniorenbund.at)
- Spekulation auf Lebensmittelrohstoffe muss reguliert werden (EU- Ebene) - Den Österreich Aufschlag (österreichische Unternehmen müssen zu höheren Einstandspreisen kaufen als andere) abstellen (EU-Ebene, Unternehmen sind aufgerufen Beweise an Kommission zu übermitteln) - Preisvergleiche und cleverer Einsatz von Kundenkarten sparen mindestens 130,- Euro / Jahr ohne viel Aufwand. - Lebensmittel gehören nicht in den Müll - Handel muss mehr Kleinpackungen anbieten, Lockangebote mit Großpackungen sind einzustellen, Regale müssen nicht bis Handelsschluss neu gefüllt werden. Das spart bis zu 300,- Euro im Jahr! - Mit dem Gebührenerhöhungs-Stopp sind mindestens 23,- Euro im Jahr zu holen! - Für rezeptfreie Medikamenten soll es die Preisbindung nicht länger geben - auch das bringt im Minimum 20,- Euro im Jahr. - Konsumenten müssen die Möglichkeit des Anbieterwechsels bei Strom und Gas stärker nutzen. Im Vorjahr tat dies nur ein knappes Prozent der Haushalte. Das Angebot der e-control ist daher zu stärken. Einsparungsmöglichkeit von bis zu 297,- Euro / Jahr lt. e-control. - Auch bei den Treibstoffpreisen lohnt der Preisvergleich. Bis zu 30,- Euro / Jahr sind durch die Nutzung des "Spritpreisrechners" locker zu erreichen. - Die Förderung für Thermische Sanierung wurde trotz Sparnotwendigkeit des Bundes weiter erhalten. Wer die Förderung abholt und seinen Haushalt auf energietechnisch schlankere Beine stellt, gewinnt doppelt!
"Jene Punkte in der Seniorenbund-Sparrechnung, die eine politische
oder gesetzliche Aktion erfordern, werden wir auf allen Ebenen - von
der Gemeinde bis nach Europa - mit aller Kraft vorantreiben. Die
Seniorinnen und Senioren rufen wir auf, ihre Rolle als Konsument
aktiv zu leben. Lassen Sie sich nicht länger willkürliche Preise
vorsetzen. So können wir gemeinsam 800,- Euro im Jahr für Sie
einsparen", hält Aubauer abschließend fest.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, stv. GS Susanne Walpitscheker
Tel.: 0650-581-78-82,
E-mail: [email protected] www.seniorenbund.at
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