Workshops zur Europäischen Bürgerinitiative

Hochkarätige ReferentInnen in Salzburg und Wien

Wien (OTS) - Wie funktioniert die Europäische Bürgerinitiative (EBI) eigentlich? Was muss eine NGO, was müssen interessierte Bürgerinnen und Bürger beachten, wenn sie aktiv werden möchten? Zwei Workshops in Salzburg (22. März, Hotel Heffterhof) und Wien (28. März, Palais Eschenbach) sorgen - rechtzeitig vor Inkrafttreten der EBI im April - für Antworten.

Anne-Marie Sigmund, von 2004 bis 2006 Präsidentin des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA), referiert in Wien über die Bedeutung der EBI im europäischen Kontext. Heute ist Sigmund Berichterstatterin im EWSA zur Europäischen Bürgerinitiative. Beim Workshop in Salzburg zählt Bruno Kaufmann vom "Initiative and Referendum Institute Europe" zu den hochkarätigen Vortragenden. Der Politologe und Journalist setzt sich seit Jahren für die Stärkung direktdemokratischer Instrumente auf EU-Ebene ein. Zudem geben Expertinnen und Experten der Europäischen Kommission und der österreichischen Wahlbehörde aus erster Hand wertvolle Tipps zu den rechtlichen und formalen Rahmenbedingungen sowie zum Umgang mit Sprachbarrieren. Während der Workshops bleibt genügend Zeit und Raum für Vernetzung und Erfahrungsaustausch.

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. Interessierte können sich bis 14. März online unter www.ebi.zukunfteuropa.at für Salzburg oder Wien anmelden. Diese Projekt-Website bietet zudem weiterführende Informationen zur EBI.

Über Ländergrenzen hinweg unmittelbar das politische Handeln mitbestimmen - mit der Europäischen Bürgerinitiative gibt es dafür weltweit zum ersten Mal ein rechtliches Verfahren. Die Möglichkeit der direkten BürgerInnenbeteiligung wurde bereits im Vertrag von Lissabon festgeschrieben. Ab 1. April 2012 können die EU-Bürgerinnen und -Bürger die ersten Initiativen einleiten.

"EBI - Engagierte Bürgerinnen und Bürger informieren" ist ein Projekt der Europapartnerschaft. Diese Partnerschaft verfolgt seit ihrer Gründung 2008 das Ziel, einen offenen, kritischen Diskurs zu Europathemen in Österreich zu fördern. Die Mitglieder der Europapartnerschaft sind die Vertretung der Europäischen Kommission, das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich, das Bundeskanzleramt sowie das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten. Finanziert werden die Projekte der Europapartnerschaft aus Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union. Weiterführende Informationen sind auf der folgenden Website zu finden: www.zukunfteuropa.at

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