• 01.03.2012, 12:13:58
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Workshops zur Europäischen Bürgerinitiative

Hochkarätige ReferentInnen in Salzburg und Wien

Wien (OTS) - Wie funktioniert die Europäische Bürgerinitiative
(EBI) eigentlich? Was muss eine NGO, was müssen interessierte
Bürgerinnen und Bürger beachten, wenn sie aktiv werden möchten? Zwei
Workshops in Salzburg (22. März, Hotel Heffterhof) und Wien (28.
März, Palais Eschenbach) sorgen - rechtzeitig vor Inkrafttreten der
EBI im April - für Antworten.

Anne-Marie Sigmund, von 2004 bis 2006 Präsidentin des Europäischen
Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA), referiert in Wien über die
Bedeutung der EBI im europäischen Kontext. Heute ist Sigmund
Berichterstatterin im EWSA zur Europäischen Bürgerinitiative. Beim
Workshop in Salzburg zählt Bruno Kaufmann vom "Initiative and
Referendum Institute Europe" zu den hochkarätigen Vortragenden. Der
Politologe und Journalist setzt sich seit Jahren für die Stärkung
direktdemokratischer Instrumente auf EU-Ebene ein. Zudem geben
Expertinnen und Experten der Europäischen Kommission und der
österreichischen Wahlbehörde aus erster Hand wertvolle Tipps zu den
rechtlichen und formalen Rahmenbedingungen sowie zum Umgang mit
Sprachbarrieren. Während der Workshops bleibt genügend Zeit und Raum
für Vernetzung und Erfahrungsaustausch.

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. Interessierte können
sich bis 14. März online unter www.ebi.zukunfteuropa.at für Salzburg
oder Wien anmelden. Diese Projekt-Website bietet zudem weiterführende
Informationen zur EBI.

Über Ländergrenzen hinweg unmittelbar das politische Handeln
mitbestimmen - mit der Europäischen Bürgerinitiative gibt es dafür
weltweit zum ersten Mal ein rechtliches Verfahren. Die Möglichkeit
der direkten BürgerInnenbeteiligung wurde bereits im Vertrag von
Lissabon festgeschrieben. Ab 1. April 2012 können die EU-Bürgerinnen
und -Bürger die ersten Initiativen einleiten.

"EBI - Engagierte Bürgerinnen und Bürger informieren" ist ein Projekt
der Europapartnerschaft. Diese Partnerschaft verfolgt seit ihrer
Gründung 2008 das Ziel, einen offenen, kritischen Diskurs zu
Europathemen in Österreich zu fördern. Die Mitglieder der
Europapartnerschaft sind die Vertretung der Europäischen Kommission,
das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich, das
Bundeskanzleramt sowie das Bundesministerium für europäische und
internationale Angelegenheiten. Finanziert werden die Projekte der
Europapartnerschaft aus Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union.
Weiterführende Informationen sind auf der folgenden Website zu
finden: www.zukunfteuropa.at

Rückfragehinweis:

Claus Hörr
   Bundeskanzleramt Österreich
   Zwischengeschaltete Einrichtung der Europapartnerschaft
   Telefon: +43 1 53115 4282
   Mobil: +43 664 6104594
   E-Mail: [email protected]

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