• 01.03.2012, 10:22:40
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ÖH zum Bildungsvolksbegehren: Bildung muss zur Priorität dieser Regierung werden

offener Zugang zu allen Ebenen des Bildungssystems nötig

Wien (OTS) - Mit dem heutigen Tag startet der Ausschuss für die
Umsetzung der Forderungen des Bildungsvolksbegehrens. "Das
Volksbegehren machte deutlich, dass der Zustand des Bildungssystems
einer riesigen Baustelle gleicht. Tausende Menschen wollen das ändern
- was der Regierung aber scheinbar egal ist. Anders ist nicht zu
erklären, wieso politische Fragen, wie die der Studiengebühren an die
Gerichte verlagert werden, anstatt eine politische Lösung zu finden.
Die Leidtragenden dieser Bildungspolitik sind junge Menschen, die um
ihre Zukunftschancen beraubt werden", erklärt Angelika Gruber vom
Vorsitzteam der ÖH.

"Dafür ist es notwendig, allen Menschen Zugang zu allen
Bildungsstufen zu ermöglichen. Dass Hannes Androsch dem Irrglauben
verfallen ist, dass Kapazitäten eine Art Naturgesetz seien, ist
enttäuschend. Es gibt die Notwendigkeit und die Möglichkeit,
Kapazitäten auszubauen - dazu braucht es nur den politischen Willen",
so Janine Wulz vom ÖH Vorsitzteam.

"Priorität für Bildung sollte eigentlich ein klares und deutliches
Ziel jeder Regierung sein, die Interesse an der Weiterentwicklung der
Gesellschaft hat. Der Ausschuss muss die Regierung wach rütteln,
sodass es endlich ein echtes Bekenntnis zur Priorität von Bildung
gibt. Vom Kindergarten bis zur Hochschule - alle Baustellen müssen
angegangen werden", erklärt Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär,
abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Sara Scheiflinger, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]; http://www.oeh.ac.at

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