ÖH zum Bildungsvolksbegehren: Bildung muss zur Priorität dieser Regierung werden

offener Zugang zu allen Ebenen des Bildungssystems nötig

Wien (OTS) - Mit dem heutigen Tag startet der Ausschuss für die Umsetzung der Forderungen des Bildungsvolksbegehrens. "Das Volksbegehren machte deutlich, dass der Zustand des Bildungssystems einer riesigen Baustelle gleicht. Tausende Menschen wollen das ändern - was der Regierung aber scheinbar egal ist. Anders ist nicht zu erklären, wieso politische Fragen, wie die der Studiengebühren an die Gerichte verlagert werden, anstatt eine politische Lösung zu finden. Die Leidtragenden dieser Bildungspolitik sind junge Menschen, die um ihre Zukunftschancen beraubt werden", erklärt Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH.

"Dafür ist es notwendig, allen Menschen Zugang zu allen Bildungsstufen zu ermöglichen. Dass Hannes Androsch dem Irrglauben verfallen ist, dass Kapazitäten eine Art Naturgesetz seien, ist enttäuschend. Es gibt die Notwendigkeit und die Möglichkeit, Kapazitäten auszubauen - dazu braucht es nur den politischen Willen", so Janine Wulz vom ÖH Vorsitzteam.

"Priorität für Bildung sollte eigentlich ein klares und deutliches Ziel jeder Regierung sein, die Interesse an der Weiterentwicklung der Gesellschaft hat. Der Ausschuss muss die Regierung wach rütteln, sodass es endlich ein echtes Bekenntnis zur Priorität von Bildung gibt. Vom Kindergarten bis zur Hochschule - alle Baustellen müssen angegangen werden", erklärt Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär, abschließend.

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