FPÖ: Winter fordert: Weg mit Gagenkaisern im gemeinnützigen Wohnbau

Bewohner werden gezwungen, für getilgte Kredite zu bezahlen

Wien (OTS) - Die Mietpreise steigen immer weiter an. Viele
Familien können sich keine adäquate Wohnung mehr leisten. Während die Bevölkerung unter den Sparmaßnahmen der Regierung leidet, gönnen sich ausrangierte Politgünstlinge hohe Gagen. Direkt auf Kosten der Bewohner und der Allgemeinheit.

Der gemeinnützige Wohnbau sollte leistbaren Wohnraum zur Verfügung stellen. So lautet sein sozialer und gesetzlicher Auftrag. Diverse Gesetzesänderungen haben diese Aufgabe untergraben. Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaften mutierten in vielen Fällen zu Versorgungsparadiesen für ausgediente Politiker. "Das Who-is-Who aus ÖVP und SPÖ tummelt sich im - nur dem Namen nach - gemeinnützigen Wohnbau. Auch hier muss es endlich zu Reformen kommen. Die Bewohner bezahlen überhöhte Mieten, letztlich um abgewählte Abgeordnete zu Gagenkaisern zu krönen", kritisiert die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Susanne Winter. Es werden selbst Ratenzahlungen für bereits getilgte Kredite verlangt. "Dabei handelt es sich um systematisches Schröpfen der betroffenen Menschen. Wo bezahlt man denn Raten für abbezahlte Kredite außer im gemeinnützigen Wohnbau?", macht Winter auf die surrealen Verhältnisse aufmerksam.

"GBV-Obmann Karl Wurm und andere mächtige Vertreter der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft sind aufgerufen, sich auf die Seite der Bewohner zu stellen", fordert die freiheitliche Abgeordnete die Verantwortlichen auf, Stellung zu beziehen und sich ihren Mietern gegenüber zu erklären. Die FPÖ-Parlamentsfraktion habe bereits zahlreiche Initiativen gestartet, um die Missstände zu beheben, so Winter. An deren Behandlung im Nationalrat werde man erkennen können, ob die Regierungsparteien an der Seite der Mieter stehen oder doch die Verbundenheit mit den Wohnbau-Gagenkaisern größer ist.

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