• 23.02.2012, 13:09:49
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Frauen treten jetzt grenzüberschreitend für Gleichberechtigung ein

LR Prettner präsentierte in erster virtueller PK gemeinsam mit LH-Frau Burgstaller neues Interreg-Projekt "Frauen entscheiden" - Frauen sind Vordenkerinnen, setzen auf überregionales Wissen

Klagenfurt (OTS/LPD) - "Frauen entscheiden" lautet der Titel eines
von der EU geförderten grenzüberschreitenden Interreg-Projektes, das
Kärntens Frauenreferentin LR Beate Prettner heute, Donnerstag,
präsentierte.

"Ziel ist es, die Zahl der Frauen in Entscheidungspositionen in
den Regionen zu erhöhen und damit einen wesentlichen Schritt in
Richtung tatsächliche Gleichberechtigung zu machen. Eine umfassende
Expertinnen- und Kompetenzdatenbank inklusive web 2.0 Tools soll der
überregionalen Vernetzung helfen und Frauen in Führungspositionen
stärken", erklärte Prettner heute im Rahmen der ersten virtuellen
Pressekonferenz Kärntens. Per Video waren Prettners Partnerinnen,
Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, Landesrätin Patrizia
Zoller-Frischauf (Tirol), Landesrat Roberto Bizzo (Südtirol) und
Landesrätin Elena Lizzi (Udine) live zugeschaltet.

"Wir wissen, dass Frauen, egal wie und wo sie leben, mit ähnlichen
Schwierigkeiten zu kämpfen haben, dass sie ab einer bestimmten
Karrierestufe nicht mehr weiter kommen und an die gläserne Decke
stoßen. Durch den Aufbau dieser Datenbank und der besseren Vernetzung
von Führungskräften, hoffen wir, dass die Frauensolidarität
untereinander gestärkt wird und dass zum Beispiel in Zukunft die
Unternehmerin aus Kärnten auf den Tipp der Kollegin in Udine
zurückgreifen wird", betonte Prettner.

Das Interreg Projekt "Frauen entscheiden - donne che decidono"
wurde im September 2011 gestartet und läuft über zwei Jahre. Durch
bessere überregionale Vernetzung sollen Tipps und wertvolle Hinweise
ausgetauscht werden, oder auch auf die Kompetenzen von Expertinnen
aus Udine oder Tirol zurückgegriffen werden. "Jede Region übernimmt
in den kommenden zwei Jahren einzelne Schwerpunkte. Salzburg beginnt
mit der Ausbildung der Expertinnen, die dann als Trainerinnen in der
jeweiligen Heimatregion fungieren sollen", erklärte Frauenbeauftragte
Helga Grafschafter.

Erfreut zeigte sich Prettner auch über die in Kärnten erstmals
durchgeführte und gelungene virtuelle Pressekonferenz: "Ich bin
stolz, dass mein Referat das erste ist, dass auf diese innovative Art
von Pressekonferenzen zurückgreift und künftig auch Besprechungen und
Projektsitzungen in dieser virtuellen Form abhält. Nicht nur als
Frauenreferentin auch in meiner Tätigkeit als Umweltreferentin glaube
ich, dass wir mit diesem Ansatz auf den richtigen Weg sind", so
Prettner. Dadurch spare sich das Land Kärnten die Ausgaben für lange
Dienstreisen nach Wien oder Innsbruck und schont dabei die Umwelt.
"Allein heute haben wir durch diese Pressekonferenz circa eine halbe
Tonne CO2 eingespart", betonte die Umweltreferentin und bedankte sich
bei der EDV Abteilung des Landes Kärnten sowie der Firma AddIt für
die technische Unterstützung.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
http://www.ktn.gv.at

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