FPÖ-Mölzer: Da Capo für Austritt Griechenlands aus der Eurozone

Keinen einzigen weiteren Cent nach Athen überweisen - Nur geordneter Staatsbankrott und Rückkehr zur Drachme können griechische Tragödie beenden

Wien (OTS) - Gegen die Bewilligung eines weiteren Hilfspakets für Griechenland in Höhe von 130 Milliarden Euro sprach sich der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, anlässlich des heutigen Treffens der Euro-Finanzminister in Brüssel aus. "Jede weitere Hilfe für Athen ist sinnlos. Schließlich haben die bisher an Athen überwiesenen Milliarden nicht den geringsten Beitrag zur Lösung der griechischen Misere beitragen können", betonte Mölzer.

Daher dürfe - nicht zuletzt aufgrund der Sparpakete in anderen Euroländern wie Österreich - kein einziger weiterer Cent an Griechenland überwiesen werden, forderte der freiheitliche EU-Mandatar. "Denn Griechenland darf nicht zu einem Fass ohne Boden werden. Vielmehr hat das Brüsseler Hoch-Establishment sich endlich einzugestehen, dass sich die griechische Krise mit den bisherigen Maßnahmen, also mit großzügigen Geldspritzen, nicht lösen lasse", erklärte Mölzer.

Der einzige Ausweg aus dem Dilemma liege daher, so der freiheitliche Europaabgeordnete, in einem geordneten Staatsbankrott und einem sofortigen Austritt Griechenlands aus der Eurozone. "Wenn die Griechen aus eigener Kraft wieder auf die Beine kommen sollen, dann muss ihr gigantischer Schuldenberg reduziert werden. Darüber hinaus brauchen sie wieder eine eigene nationale Währung, um durch Abwertungen ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit wiederzuerlangen", schloss Mölzer.

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