Aufnahmestopp darf nicht für Lehrlinge im öffentlichen Dienst gelten

Öffentlicher Dienst muss weiter Jugendlichen offen stehen

Wien (OTS/FCG) - "Das Sparpaket zeigt, wer die Konsequenzen der Krise tragen wird. Es wäre zumindest angebracht, junge Menschen hier aus der Verantwortung zu nehmen", so die FCG Jugend Bundesvorsitzende Caroline Hungerländer. Gerade ein Blick auf die Altersstruktur im öffentlichen Dienst macht klar, dass die Lehrausbildung hier nicht nur eine Frage der Vorbildwirkung für die Privatwirtschaft ist. Für die Aufrechterhaltung der Aufgaben wird es auch im öffentlichen Dienst einen Bedarf an gut ausgebildetem Personal in unterschiedlichen Berufen geben. Bei allen berechtigten Sparmaßnahmen muss darauf geachtet werden, auch in Zukunft die wichtigen Aufgaben erfüllen zu können.

"Die Politiker rühmen sich damit, dass im Bereich der Bildung nicht gespart wird. Auch eine Lehrausbildung ist Bildung! Ebenso wenig wie die Einsparungsmaßnahmen den Hochschulbereich treffen, dürfen sie auch die Lehrausbildung treffen", stellt Hungerländer klar.

Der Öffentliche Dienst stellt wichtige und dringend benötigte Ausbildungsplätze zur Verfügung, auf die keineswegs verzichtet werden darf. Nicht nur die Ausbildung, sondern auch die Übernahme nach der Ausbildung ist von absoluter Wichtigkeit. Es wird auch eine Zeit nach dem Sparen geben. Wir brauchen auch in Zukunft junge Fachkräfte im öffentlichen Dienst!

"Wir als FCG Jugend werden dafür kämpfen, dass die Parole "keine Einsparung im Bildungsbereich" auch für Lehrlinge gilt. Wir setzen uns dafür ein, dass die Konsequenzen der Krise nicht die Zukunft Junger Menschen gefährdet und der öffentliche Dienst auch in Zukunft jungen Menschen offen steht", so Hungerländer.

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