FPÖ-Jannach: Belastungspaket für Bauern viel größer als von Berlakovich zugegeben

Wien (OTS) - "Während Millionenagrarförderungen für Industrie- und Handelsbetriebe unangetastet bleiben, werden die "echten" Landwirte durch das Sparpaket massiv belastet", beurteilt der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Harald Jannach das sich immer deutlicher abzeichnende Ergebnis der Sparpaketverhandlungen.

Die Streichung der Mineralölsteuerrückvergütung, eine gewaltige Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge und eine 25%ige Steuer auf Umwidmungsgewinne sind so gut wie fix. "Leider wird es nicht bei diesen Belastungen alleine bleiben", sieht Jannach weitere große Belastungen auf die Landwirte zukommen.

Höhere Grundsteuer und Einheitswerte ab 2014

"Landwirtschaftsminister Berlakovich hat scheinbar auch einer Erhöhung der Grundsteuer ab 2014 sowie der Einheitswerte für die Landwirtschaft zugestimmt", zeigt sich Jannach enttäuscht von der Unredlichkeit des Ministers gegenüber den Bauern, der diese zusätzlich geplanten Belastungen bis jetzt verschwiegen hat. "Besonders bedenklich ist, dass eine Neubewertung der Einheitswerte laut Finanzministerium nur die Landwirte betreffen soll", sieht Jannach eine einseitige Belastung der heimischen Landwirtschaft.

Genug Einsparungspotenzial ohne Belastung der Bauern

"Bevor bei den immer weniger werdenden aktiven Bauern gespart wird, sollten alle sinnlosen Geldzuwendungen eingestellt werden", fordert Jannach nicht nur eine sofortige Streichung der Millionenförderungen an den Bauernbund und die Bauernzeitung, das Ökosoziale Forum, die Bauernbund-Plattform Forum Land und diversere "befreundete" Verbände sondern auch eine massive Kürzung der Millionen-Agrarförderung an die großen Industrie- und Handelsbetriebe sowie an die öffentlichen Körperschaften wie Kammern, AMA oder Landesregierungen.

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