Rädler: Schulabbruch - Sebastian Kurz macht die echten Probleme zum Thema

75.000 Jugendliche ohne Ausbildung und ohne Job

Wien, 14. Februar 2012 (ÖVP-PK) "Sebastian Kurz macht die echten Probleme zu Thema. Jeder fünfte jugendliche Migrant hat weder Ausbildung noch Job. Es wird Zeit, dass wir hier endlich
nicht mehr wegschauen, sondern uns diesem Zukunftsthema stellen und Lösungen erarbeiten", betont ÖVP-Integrationssprecher Johann Rädler. Laut Studie der Uni Linz sind in Summe 75.000 Jugendliche in Österreich ohne Ausbildung und ohne Job. Jeder fünfte Jugendliche mit Migrationshintergrund ist davon betroffen. Das
deckt sich auch mit der Zahl der Schulabbrecher. Junge Migranten sind vier Mal so oft Schulabbrecher wie Jugendliche ohne Migrationshintergrund. Schulabbruch ist eine direkte Folge von groben Schulpflichtverletzungen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die immer mehr steigende Zahl von Schulpflichtverletzungen letztlich immer mehr Jugendliche produziert, die ohne jegliche Zukunftschance da stehen. ****

Sebastian Kurz hat die richtigen Antworten: Verpflichtende Elterngespräche, Motivforschung, konkrete Erhebung und letztlich auch schärfere Konsequenzen wie etwa eine Erhöhung der Strafe. Erst aus der Motivforschung und der konkreten Erhebung lassen sich auch weitere Maßnahmen ableiten. Rädler erwähnt in diesem Zusammenhang lobend das von Unterrichtsministerin Schmied ausgearbeitete Gesetz für Schulabbrecher zum kostenlosen Nachholen von Schulabschlüssen. "Diese bereits im 20-Punkte-Maßnahmenkatalog des unabhängigen Expertenrats im Integrationsstaatssekretariat empfohlene und Ende vergangenen Jahres beschlossene Maßnahme stellt eine Option für viele Jugendliche ohne Perspektive dar und zeigt, dass das Thema Integration eine Querschnittsmaterie ist, wo alle an einem Strang ziehen müssen. Diese Maßnahme allein ist aber zu wenig. Es wird Zeit, dass die Empfehlungen des Expertenrats und die Vorschläge des Integrationsstaatssekretärs Schritt für Schritt weiter voran getrieben werden", so Rädler.

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