VIRUS fordet Asfinag-Schuldenabau und -Dividende

Beim "Schuldenbremssparen" endlich "heilige Kühe schlachten"

Wien (OTS) - Mit der Forderung, angesichts extremer Staatsschuldenbelastung endlich auch die Asfinag nicht ungeschoren davonkommen lassen, lässt nun die Umweltorganisation VIRUS aufhorchen. Sprecher Wolfgang Rehm "Es ist höchste Eisenbahn, dass auch bei der Asfinag mit einem Neubaustopp der Abbau des angehäuften Bergs an ausgelagerten Staatsschulden in Angriff genommen und mit der Asfinag-Dividende ein direkter Beitrag zum Staatsbudget geleistet wird."

Damit dies realisiert werden kann, empfiehlt VIRUS, bei der Asfinag den Neubau weitestgehend zu streichen und auf Erhaltung und Betrieb zurückschalten, anstatt weiter jährlich für Bauprojekte mehr auszugeben, als trotz beträchtlicher Mauteinkünfte an Einnahmen hereinkommt. "Damit würden jährlich etwa 700 Millionen Euro an Mitteln frei, mit denen der Abtrag des derzeit ständig wachsenden und absehbar bald budgetwirksamen Schuldenbergs von 12 Mrd. Euro begonnen und mit überschaubarer Zeitperspektive versehen werden kann," so Rehm. Zusätzlich sollte mit einer deutlichen Erhöhung der Asfinag-Dividende von derzeit jährlich etwa 30 auf 100 bis 150 Millionen ein direkter Budgetbeitrag geleistet werden, der für Bildung und öffentlichen Verkehr oder auch arbeitsplatzintensive Konjunkturbelebungsmaßnahmen dringend gebraucht werde. "Die Verkehrsministerin soll aufhören so zu tun, als hätten der Staat und seine 100% Tochter nichts miteinander zu tun, und endlich konsequent schuldenbremsen," fordert Rehm abschließend.

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Wolfgang Rehm
Tel.: 0699/12419913, virus.umweltbureau@wuk.at

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