Bundessparte Bank und Versicherung warnt vor Negativeffekten bei Bausparen und Zukunftsvorsorge

Bausparen bringt direkte Impulse für den Wohnbau und viele verbundene Wirtschaftszweige - Bereitschaft, ergänzend für die Zukunft vorzusorgen, nicht reduzieren

Wien (OTS/PWK101) - "So sehr anzuerkennen ist, dass notwendige Schritte zur Sanierung des Staatshaushaltes endlich gesetzt werden, stellt sich die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, gerade beim Bausparen und bei der Zukunftsvorsorge zu kürzen", sagt Herbert Pichler, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Bausparen ist durch das unmittelbare Zurverfügungstellen von Mitteln für den Wohnbau ein wichtiger Beitrag zur Stimulierung der Wirtschaft und hat sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bewährt. Eine Verringerung des Mittelaufkommens würde zu nachhaltigen Auswirkungen auf die Wohnbaufinanzierung führen, damit eine Vielzahl ein Wirtschaftszweigen treffen und dort Arbeitsplätze in Gefahr bringen", unterstreicht Pichler. Zudem könnte der durch geringere Investitionen zu befürchtende Ausfall von Umsatzsteueraufkommen größer sein als die geplante Einsparung.

Als "falsches Signal, insbesondere an junge Menschen" bezeichnet Pichler auch die Senkung der Förderung zur privaten Zukunftsvorsorge:
"Dadurch wird die Bereitschaft, ergänzend für das Alter vorzusorgen, getroffen." (JR)

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