• 13.02.2012, 11:29:09
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Bundessparte Bank und Versicherung warnt vor Negativeffekten bei Bausparen und Zukunftsvorsorge

Bausparen bringt direkte Impulse für den Wohnbau und viele verbundene Wirtschaftszweige - Bereitschaft, ergänzend für die Zukunft vorzusorgen, nicht reduzieren

Wien (OTS/PWK101) - "So sehr anzuerkennen ist, dass notwendige
Schritte zur Sanierung des Staatshaushaltes endlich gesetzt werden,
stellt sich die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, gerade beim
Bausparen und bei der Zukunftsvorsorge zu kürzen", sagt Herbert
Pichler, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Bausparen ist durch das
unmittelbare Zurverfügungstellen von Mitteln für den Wohnbau ein
wichtiger Beitrag zur Stimulierung der Wirtschaft und hat sich gerade
in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bewährt. Eine Verringerung des
Mittelaufkommens würde zu nachhaltigen Auswirkungen auf die
Wohnbaufinanzierung führen, damit eine Vielzahl ein
Wirtschaftszweigen treffen und dort Arbeitsplätze in Gefahr bringen",
unterstreicht Pichler. Zudem könnte der durch geringere Investitionen
zu befürchtende Ausfall von Umsatzsteueraufkommen größer sein als die
geplante Einsparung.

Als "falsches Signal, insbesondere an junge Menschen" bezeichnet
Pichler auch die Senkung der Förderung zur privaten Zukunftsvorsorge:
"Dadurch wird die Bereitschaft, ergänzend für das Alter vorzusorgen,
getroffen." (JR)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Bundessparte Bank und Versicherung
Tel.: 05 90 900-3131
E-Mail: [email protected]

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