• 09.02.2012, 10:04:18
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EU-Notifizierung ist wichtiges Signal für die Ökostrom-Branche

Gemeinsam zu einer fairen Tarifgestaltung

Wien (OTS) - Präsident Josef Plank von Erneuerbare Energie
Österreich zeigt sich in einer ersten Reaktion erfreut über die
rasche Genehmigung des neuen Ökostrom-Gesetzes durch die
EU-Kommission. Nachdem bereits im Vorjahr mit dem Abbau der langen
Anlagen-Wartelisten vor allem bei Wind- und Photovoltaik ein erster
wichtiger Schritt gesetzt wurde, steht nun der Aufstockung der
jährlichen Fördermittel von 21 auf 50 Millionen Euro, sowie dem neuen
Finanzierungsmodell nichts mehr im Wege.

"Die amtliche Genehmigung aus Brüssel ist letztendlich die
Bestätigung für unsere Bemühungen, in einem konstruktiven Prozess
mit dem Wirtschaftsministerium ein tragfähiges und offensiv
gestaltetes Ökostrom-Gesetz in die Wege zu leiten. Damit kommen wir
unserem gemeinsamen Ziel, eine zukunfts- und generationengerechte
Energieversorgung auf die Beine zu stellen, einen entscheidenden
Schritt näher", so Plank.

Tatsächlich wird der Ökostrom-Ausbau in den nächsten Jahren den
Anteil der erneuerbaren Energien im Strombereich bis 2020 auf mehr
als 85 Prozent deutlich erhöhen. Damit wird Österreich europaweit
Spitzenreiter. Und nicht nur das: Der milliardenschwere
Investitionsschub hat vor allem enorme positive Auswirkung auf die
österreichische Volkswirtschaft. Neben der zusätzlichen Wertschöpfung
für die Regionen und die Schaffung vieler neuer Arbeitsplätze, wird
uns der Ökostrom-Ausbau auch den nationalen Klimazielen näher
bringen. Allein anhand der Windkraft zeigt sich deutlich das
CO2-Einsparpotenzial durch einen weiteren Ökostrom-Ausbau. Die im
gesamten Bundesgebiet installierten 656 Windkraftanlagen vermeiden
heute bereits mehr als 1,2 Million Tonnen CO2. Bei einer durch das
neue Gesetz prognostizierten Verdreifachung der installierten
Windkraftleistung werden sich auch aliquot die eingesparten Tonnen
CO2 auf über 3 Millionen Tonnen erhöhen. Der österreichische Staat
erspart sich dadurch viel Geld, die CO2-Tonnen müssen mittels
Emissionshandel nicht mehr teuer aus dem Ausland zugekauft werden.

Gemeinsam an einer fairen Tarifgestaltung arbeiten.

Mit der raschen Notifizierung in Brüssel, tritt nun das
Ökostrom-Gesetz bis zur Inkrafttretung in eine entscheidende Phase.
Denn nur mit fairen Tarifen für alle Ökostrom-Sparten, wird es
gelingen, das Gesetz auch praxistauglich umzusetzen.

"Im Sinne einer bis dato konstruktiv geführten Zusammenarbeit mit
dem Wirtschaftsministerium, wünschen wir uns, wenn sich dieser
"positive Geist" in den kommenden Tarifverhandlungen sowohl für
Übergangsregelungen als auch für eine neue Tarifverordnung auf Basis
des neuen Ökostrom-Gesetzes wiederfindet", so Präsident Plank
abschließend.

Über den Verband Erneuerbare Energie Österreich:

Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) ist ein Dachverband der
Spartenverbände der erneuerbaren Energie (EE) in Österreich. Der EEÖ
hat das Ziel die Energieversorgung in Österreich mittelfristig auf
100 Prozent EE umzustellen. Der jüngst veröffentlichte
OECD- Bericht zum Klimawandel unterstreicht das auf das
Dramatischste. Nicht die Kosten für die Energiewende sollen im
Mittelpunkt der Diskussion stehen, sondern die Auswirkungen und
Kosten des Scheiterns auf das Klima, für die Wirtschaft und unsere
Zukunft. Als visionäres, innovatives und schlagkräftiges Sprachrohr
zum Thema der erneuerbaren Energien will sich der EEÖ in der Politik
und Wirtschaft verankern und für effizienteren und sparsamen Umgang
mit Energie eintreten. Im EEÖ ist das Wissen und die Kompetenz der
Spartenverbände gebündelt.

Rückfragehinweis:
Verband Erneuerbare Energie Österreich
Alexander Karner
Tel.: 01 522 076 660
Mail: karner@erneuerbare-energie.at

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