ARBÖ: Achtung, Schneeverwehungen!

ARBÖ-Pannendienst im Ausnahmezustand - Pulverschnee lässt sich leicht vom Wind wegtragen und anhäufen - ARBÖ-Tipps für sicheres Fahren

Wien (OTS) - Nach den seit Montagabend anhaltenden Schneegestöbern im Osten Österreichs, laufen die Telefonleitungen beim ARBÖ-Pannendienst weiterhin auf Hochtouren. Im gesamten Bundesgebiet haben sich die Einsätze seit dem Kälteeinbruch vergangener Woche um das Drei-bis Fünffache gesteigert. "Alle verfügbaren Geräte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ARBÖ sind in Bereitschaft und versuchen trotz Wartezeiten den derzeitigen Ausahmezustand zu entschärfen", sind sich Dietmar Doloscheski, MIM, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Salzburg und Günther Schweizer, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien einig.

Mit dem gestern im Osten eingesetzten Schneetreiben warnt der ARBÖ auch vor Schneezungen und Verwehungen. Durch die gefährliche Mischung aus Schneefall und stürmischen Nordwind legen sich die verwehten Schneemassen gerne und ungünstig auf den Straßen ab.

Um zu vermeiden, dass die Verwehungen - und alles was sich darunter versteckt - für Autofahrerinnen und Autofahrer zum überraschenden Hindernis werden, gibt der ARBÖ nützliche Tipps zum richtigen Fahrverhalten:

  • Vorrausschauendes Fahren und die Geschwindigkeit den Fahrbahn- und Sichtverhältnissen anpassen.
  • Den Sicherheitsabstand zum Vorderauto unbedingt einhalten. Falls dieser von einer Schneewehe überrascht wird, kann noch rechtzeitig reagiert werden.
  • Abrupte Lenkbewegungen und Fahrmanöver, sowie das Überholen vermeiden.
  • Die Schneewehen umfahren, nicht versuchen "durchzupreschen".
  • Befinden sich große Schneemassen auf der Fahrbahn helfen Schneestangen am Straßenrand um die Orientierung nicht zu verlieren.

Ist ein Weiterkommen durch die Schneeverwehungen nicht mehr möglich, rät der ARBÖ, das Fahrzeug anzuhalten, die Warnblinkanlage einzuschalten und den ARBÖ-Pannen-Notruf unter 1-2-3 zu verständigen. ARBÖ-Verkehrsexpertin Gabriele befürwortet nur eine Devise beim winterlichen Fahren: "Wie bei allen schwierigen Fahrbahnverhältnissen gilt auch bei Schneewehen: Sicherheit geht vor Schnelligkeit!".

Schneehauben vom Dach!

Ebenfalls gerne setzt sich der pulvrige Schnee nun auch auf Fahrzeugdächern ab. "Aus Rücksichtnahme auf die eigene Person und auf andere Verkehrsteilnehmer besser mit Besen, Kratzer und ein bisschen Zeit in einen winterlichen Tag starten", so Gabriele Lechner vom ARBÖ. Um die Hauben nicht zur mobilen Gefahr werden zu lassen, rät der ARBÖ die Schneehauben gänzlich zu entfernen und "oben ohne" zu fahren.

Eine Haube am Dach kann im Falle des abrupten Abbremsens für Lenkerin oder Lenker zum Verhängnis werden, wenn die große Schneemasse unerwartet vor die Augen rutscht. Aber auch nachkommende Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger können die plötzlich rutschende Schneehaube abbekommen.

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