- 07.02.2012, 08:46:05
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ARBÖ: Achtung, Schneeverwehungen!
ARBÖ-Pannendienst im Ausnahmezustand - Pulverschnee lässt sich leicht vom Wind wegtragen und anhäufen - ARBÖ-Tipps für sicheres Fahren
Wien (OTS) - Nach den seit Montagabend anhaltenden Schneegestöbern
im Osten Österreichs, laufen die Telefonleitungen beim
ARBÖ-Pannendienst weiterhin auf Hochtouren. Im gesamten Bundesgebiet
haben sich die Einsätze seit dem Kälteeinbruch vergangener Woche um
das Drei-bis Fünffache gesteigert. "Alle verfügbaren Geräte und
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ARBÖ sind in Bereitschaft und
versuchen trotz Wartezeiten den derzeitigen Ausahmezustand zu
entschärfen", sind sich Dietmar Doloscheski, MIM,
Landesgeschäftsführer des ARBÖ Salzburg und Günther Schweizer,
Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien einig.
Mit dem gestern im Osten eingesetzten Schneetreiben warnt der ARBÖ
auch vor Schneezungen und Verwehungen. Durch die gefährliche Mischung
aus Schneefall und stürmischen Nordwind legen sich die verwehten
Schneemassen gerne und ungünstig auf den Straßen ab.
Um zu vermeiden, dass die Verwehungen - und alles was sich darunter
versteckt - für Autofahrerinnen und Autofahrer zum überraschenden
Hindernis werden, gibt der ARBÖ nützliche Tipps zum richtigen
Fahrverhalten:
* Vorrausschauendes Fahren und die Geschwindigkeit den Fahrbahn- und Sichtverhältnissen anpassen. * Den Sicherheitsabstand zum Vorderauto unbedingt einhalten. Falls dieser von einer Schneewehe überrascht wird, kann noch rechtzeitig reagiert werden. * Abrupte Lenkbewegungen und Fahrmanöver, sowie das Überholen vermeiden. * Die Schneewehen umfahren, nicht versuchen "durchzupreschen". * Befinden sich große Schneemassen auf der Fahrbahn helfen Schneestangen am Straßenrand um die Orientierung nicht zu verlieren.
Ist ein Weiterkommen durch die Schneeverwehungen nicht mehr möglich,
rät der ARBÖ, das Fahrzeug anzuhalten, die Warnblinkanlage
einzuschalten und den ARBÖ-Pannen-Notruf unter 1-2-3 zu verständigen.
ARBÖ-Verkehrsexpertin Gabriele befürwortet nur eine Devise beim
winterlichen Fahren: "Wie bei allen schwierigen Fahrbahnverhältnissen
gilt auch bei Schneewehen: Sicherheit geht vor Schnelligkeit!".
Schneehauben vom Dach!
Ebenfalls gerne setzt sich der pulvrige Schnee nun auch auf
Fahrzeugdächern ab. "Aus Rücksichtnahme auf die eigene Person und auf
andere Verkehrsteilnehmer besser mit Besen, Kratzer und ein bisschen
Zeit in einen winterlichen Tag starten", so Gabriele Lechner vom
ARBÖ. Um die Hauben nicht zur mobilen Gefahr werden zu lassen, rät
der ARBÖ die Schneehauben gänzlich zu entfernen und "oben ohne" zu
fahren.
Eine Haube am Dach kann im Falle des abrupten Abbremsens für Lenkerin
oder Lenker zum Verhängnis werden, wenn die große Schneemasse
unerwartet vor die Augen rutscht. Aber auch nachkommende Fahrzeuge,
Radfahrer und Fußgänger können die plötzlich rutschende Schneehaube
abbekommen.
Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (++43-1) 891 21-298
mailto:[email protected]
www.arboe.at
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