FPÖ-Kickl zu Kräuter und Fischer: SPÖ-Alzheimer in Sachen "Pogrom-Sager"

SPÖ ist Epizentrum der Heuchelei

Wien (OTS) - "Wo war der Aufschrei der SPÖ und eines Herrn Kräuter, als ein gewisser Alfred Gusenbauer im Juni 2004 im Zusammenhang mit einer aufgeheizten Stimmung während einer Nationalratssitzung davon gesprochen hat, dass in ebendiesem Nationalrat "eine absolute Pogrom-Stimmung" geherrscht habe?" fragte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Gusenbauer habe damals keinerlei Grund gesehen, diese Ausführungen zurückzunehmen und von einem Herrn Kräuter, der immerhin seit 1991 im Nationalrat im Nationalrat sitze, sei auch keine derartige Forderung überliefert. Im Unterschied zu dem in falschem Zusammenhang und in sinnentstellender Intention wiedergegebenen Strache-Privatgesprächsinhalt im Zuge eines Balles habe Gusenbauer einen tatsächlich völlig unhaltbaren, weil verharmlosenden Vergleich gezogen, so Kickl.

Interessant im Zusammenhang mit den seinerzeitigen Ereignissen sei auch das Verhalten des jetzigen Bundespräsidenten Fischer. Dieser sei damals designierter Bundespräsident gewesen und damit quasi am Sprung in die Position jener moralischen Autorität, die er jetzt im Konnex mit der Fehlinterpretation der Strache-Aussage in völlig überflüssiger und sachlich ungerechtfertigter Weise auszuüben versuchte habe. "Derselbe Heinz Fischer, der jetzt bei verdrehten und aus dem Zusammenhang gerissenen Äußerungen des FPÖ-Parteichefs ohne jede Überprüfung eine Ordensverleihung verweigert, ist derselbe Heinz Fischer, der im Jahr 2004 anlässlich des Gusenbauer-Sagers keinen Kommentar abgeben wollte und dies damit argumentierte, dass er sich "nicht auch noch ins Getümmel stürzen wolle"", sagte Kickl.

Da passe es ja auch nur zu gut ins Bild, dass der Wiener Bürgermeister Häupl die Gusenbauer-Aussage damit gerechtfertigt habe, dass es zu dem Zeitpunkt, als sie gefallen war, eine emotional aufgeheizte Stimmung geherrscht habe, so Kickl. Nicht zu vergessen, dass auch die jetzige Nationalratspräsidentin Prammer darauf verwiesen habe, dass die Aussage im Zusammenhang mit der damals aufgeregten Situation im Parlament zu sehen sei und dass ein gewisser Herr Darabos trotz des offenkundig vor aller Augen stattgefundenen Sachverhalts von einer "absichtlichen Fehlinterpretation" gesprochen habe.

"Diese SPÖ ist das Epizentrum der Heuchelei", schloss Kickl.

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