FPÖ-Deimek: Abwanderung von Industrie-Arbeitsplätzen verhindern

Plant voestalpine Abbau von Linzer Werk? - Neue Werke in USA und China wegen Emissions-Zertifikaten?

Wien (OTS) - Zur Ankündigung von voestalpine-Chef Wolfgang Eder, wonach bis 2016 neue Werke in den USA und China gebaut werden, stellte heute der Technologiesprecher des FP-Parlamentsklubs und Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich, NAbg. DI Gerhard Deimek fest: "Da dies laut Eder ein 'erster Schritt' sein soll und sich für die VOEST ein Auftragsvolumen von 700 Millionen Euro ergäbe, ist zu befürchten, dass in weiteren Schritten die Produktion nach und nach ausgelagert werden könnte und Arbeitsplätze gefährdet sind. Die Politik ist klar gefordert, eine Abwanderung von Arbeitsplätzen in der Industrie zu verhindern."

Deimek verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass sowohl die USA als auch China das Emissions-Zertifikatehandelsgesetz - mit dem die Industrie auf Grund ihres CO2-Ausstoßes zur Kasse gebeten wird -nicht ernst nehmen. "Wer weiß, ob nicht auch deswegen die komplette Produktion aus Österreich ins Ausland verlagert werden könnte", zeigte der FPÖ-Technologiesprecher auf.

Der freiheitliche Abgeordnete befürchtet den Anfang eines Szenarios, vor dem die FPÖ in Oberösterreich schon lange gewarnt haben: "Die Produktionskette wird von hinten - also von der Kundenseite, die gleichzeitig die Flexiblere ist - verlegt. Es folgen Blechverarbeitung und Steelservicecenter, Beschichtung, Verzinkerei, Kaltwalzen. Wenn das Warmwalzenwerk verlegt wird, wird es kritisch und der Rest geht von allein." Innerhalb von sechs Jahren könnte die komplette Produktion der voestalpine verlagert werden, so Deimek. "Österreich und im Speziellen Oberösterreich droht der Verlust von tausenden Arbeitsplätzen und der österreichischen Volkswirtschaft droht der teilweise Verlust eines Auftragsvolumens von 700 Millionen Euro."

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