Bayr ad Strache: Demokratischer Protest kann nicht mit der Ermordung von Millionen Menschen gleichsetzt werden

SPÖ-Abgeordnete fordert Strache-Rücktritt - Straches Aussage aufs schärfste zu verurteilen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr zeigt sich empört über die kürzlich bekannt gewordene unerträgliche Entgleisung Straches am WKR-Ball. "Wer einen legitimen demokratischen Protest gegen das größte rechtsextreme Vernetzungstreffen in Europa mit der industriellen Ermordung von Millionen Menschen gleichsetzt, der zeigt sein wahres demokratiepolitisches Gesicht", sagte Bayr am Montag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. "Die einzig richtige Konsequenz kann nur der Rücktritt von allen politischen Ämtern sein", so Bayr. ****

Laut "Standard" habe Heinz Christian Strache, Parteiobmann der FPÖ, angesichts der Demonstration gegen den WKR-Ball gemeint: "Das war wie die Reichskristallnacht...wir sind die neuen Juden." "Wer solche geschmacklosen Vergleiche anstellt, ist in einer Demokratie unwählbar" sagte Bayr, die Straches Aussagen aufs schärfste verurteilt.

Derartige Aussagen zeigen wie wichtig und richtig die Proteste gegen den WKR-Ball waren und warum der Ball nicht mehr in der Hofburg oder auch anderswo stattfinden darf. "Für die Zukunft ist es wichtig, solche rechten Vernetzungsmöglichkeiten wie den WKR-Ball aus dem Alltag zu verbannen und verstärkt gegen Intoleranz, Sexismus, Rassismus und Menschenrechtsverletzungen vorzugehen", so Bayr abschließend. (Schluss) mis

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