GPA-djp-Brantner/Teiber: Verstöße gegen Sonntagsöffnung stärker kontrollieren

Einhaltung der Arbeitsbedingungen betrifft auch migrantische Arbeitgeber

Wien (OTS/GPA-djp/ÖGB) - "Uns erreichen immer mehr Anfragen, warum Einzelhandelsgeschäfte von Besitzern mit Migrationshintergrund, vor allem türkische Supermärkte, in Wien sich nicht an die Ladenöffnungszeiten halten müssen, indem sie ihre Geschäfte auch an Sonntagen offen halten. Das ist eine Frage, die uns natürlich auch interessiert", erklärt der Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Handel in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Franz Georg Brantner: "Wir respektieren selbstverständlich die Bedürfnisse und Gewohnheiten aller BewohnerInnen unserer Stadt, die hier ihren Lebensmittelpunkt sehen. Aber es gibt klare gesetzliche Bestimmungen, an die sich alle Bürgerinnen und Bürger Wiens halten müssen."

"Gleiches Recht und gleiche Bedingungen für alle", nur nach diesem Prinzip können Zusammenleben und Integration, zu der sich die GPA-djp einmal mehr bekennt, funktionieren, ergänzt die Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp Wien, Barbara Teiber: "In diesem Sinn vertrauen wir auch auf unsere Vereinbarungen mit dem Land Wien, was die Ladenöffnungszeiten betrifft. Wir appellieren an die Verantwortlichen, die Einhaltung strenger zu kontrollieren - das Verbot der Sonntagsöffnung muss für alle gleichermaßen gelten." Auch vom Arbeitsinspektorat erwartet die GPA-djp Wien effizientere Kontrollen der Arbeitsbedingungen, z.B. der Arbeitszeit.

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