Cap für bessere Ausstattung der Prüfer im Kampf gegen Steuerbetrug

Wien (OTS/SK) - Um Steuerhinterziehung wirksam zu bekämpfen
braucht es in erster Linie sehr gut ausgestattete Betriebsprüfungseinheiten - vor allem auch der mit Großbetriebsprüfungen befassten - der Finanzverwaltung, stellte SPÖ-Klubobmann Josef Cap Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. Es sei ein Faktum, dass jeder mit Betriebsprüfungen befasste Beamte ein Mehrfaches seiner Kosten wieder "hereinspielt". Darüber hinaus müsse Österreich auf europäischer und internationaler Ebene weiter darauf dringen, dass jene Steueroasen, in die Steuerhinterzieher flüchten, ausgetrocknet werden und man müsse weiterhin deutlich klarmachen, dass Steuerhinterziehung kein Kavaliersdelikt ist, sondern einen massiven Schaden für jede Österreicherin und jeden Österreicher darstellt. ****

Österreich verfügt grundsätzlich über ein gut funktionierendes System der Bekämpfung von Steuerbetrug, das auch laufend verbessert wird, unterstrich Cap unter Verweis auf die 2010 beschlossene Novelle zum Finanzstrafrecht, mit der die Betriebsprüfungen und die Finanzpolizei durch effektivere Kontrollen und höhere Strafen Finanzvergehen strenger ahnden können. Wer in Österreich als Steuersünder identifiziert wird, wird von den Behörden auch verfolgt. Es ist daher nicht notwendig diese Personen an eine modernisierte Form des mittelalterlichen Prangers zu stellen, würde man damit doch zugleich auch eine Hilflosigkeit ihnen gegenüber signalisieren, die nicht den Tatsachen entspricht. Eine bessere Ausstattung der mit Steuerbetrug befassten Abteilungen der Finanzverwaltung könnte deren Arbeit allerdings sicherlich weiter verbessern und effektiver gestalten. International muss sich Österreich schließlich gemeinsam mit anderen Staaten dafür einsetzen, jene Steueroasen auszutrocknen, die immer noch als sichere Häfen für Steuerhinterzieher und Steuerflüchtlinge fungieren, schloss Cap. (Schluss) up/pp/mp

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