Verein PFOTENHILFE gibt Tipps zum richtigen Umgang mit Tieren im Winter

So kommt Ihr Haustier gesund durch die kalte Jahreszeit

Wien (OTS) - Derzeit ist ein Großteil Österreichs mit einer dicken Schneedecke überzogen und das Thermometer wandert auf bis zu minus 21 Grad. Niemand von uns geht bei solchen Temperaturen gerne außer Haus, wenn es nicht unbedingt sein muss. Wir Menschen haben jedoch das Glück, uns warm anziehen zu können. Unsere tierischen Begleiter können sich nicht mit Stiefeln oder einem Schal wärmen. Sie müssen auf die Gutmütigkeit von uns Menschen hoffen. Der Verein PFOTENHILFE hat daher ein paar Tipps zusammengestellt, wie auch Ihr Haustier gesund durch den Winter kommt.

Generell macht allen Hunderassen, die einen dicken Pelz haben, die Kälte nichts aus. Sie sollten im Freien allerdings immer in Bewegung bleiben und vor Zugluft geschützt werden, da sie sonst krank werden könnten. Für Hunde mit wenig oder kurzem Fell sollte ein wasserdichtes Mäntelchen aus Fleece aus dem Tiergeschäft besorgt werden.

Beim Gehen auf gestreuten Wegen sollten die Pfoten vorher mit Pfotenschutzsalbe eingecremt werden, da sonst Risse in der Hornhaut entstehen könnten. "Außerdem empfehle ich, überstehendes Fell zwischen den Zehen abzuschneiden, damit sich keine Klümpchen bilden können." meint Andrea Swift, Geschäftsführerin des Verein PFOTENHILFE. " Sind die Pfoten bereits verletzt, hilft die regelmäßige Anwendung einer Heilsalbe."

Katzen sind im Winter relativ pflegeleicht. Normalerweise verbringen sie den Tag in einer gemütlichen Ecke in der warmen Wohnung. Sollten sie Freigang gewöhnt sein, sollte an einem windgeschützten Platz eine Decke platziert werden.

Auch Streunerkatzen suchen in der kalten Jahreszeit Zuflucht in den warmen Häusern. "Streuner sollten aber nur gefüttert oder mit ins Haus genommen werden, wenn man sich auch wirklich um diese kümmern kann. Vielen Menschen werden diese Tiere nach kurzer Zeit zu viel und sie landen im Tierheim." weiß Andrea Swift.

Wenn sie ein winterfestes Freigehege mit isolierter Hütte zur Verfügung haben, können Kaninchen und Meerschweinchen auch im Winter im Freien gehalten werden. Wichtig ist allerdings, dass die Tiere genug Futter haben und täglich kontrolliert wird, dass das Wasser im Napf nicht eingefroren ist.

Wer wilde Vögel im Winter füttern will, sollte dies mit herkömmlichem Körnerfutter tun. Feuchtes Futter wie Obst könnte gefrieren. Zu empfehlen sind Futtersäulen oder -trichter, da darin das Futter nachrutscht und sauber und trocken bleibt. Außerdem sollte der Platz vor Witterungseinflüssen geschützt werden und die Vögel sollten die Futterstelle im Umkreis von drei Metern überblicken können, um rechtzeitig auf Feinde reagieren zu können.

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Johanna Stadler, Tel.: 0664 / 122 10 51

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