Grüne zu Plattform "Zukunft.Bildung": "Hilfeschrei der Zivilgesellschaft"

Forderungskatalog muss aber konkretisiert werden

Wien (OTS) - "Ein breites gesellschaftspolitisches Bündnis ist für eine umfassende Bildungsreform dringend notwendig", begrüßt Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, die Gründung der Plattform "Zukunft.Bildung": "Ich sehe darin einen Hilfeschrei der Zivilgesellschaft."

Familiensprecherin Daniela Musiol ist erfreut darüber, dass die Plattform den elementarpädagogischen Bereich zum Schwerpunkt ihrer Aktivitäten macht: "Bildung gehört in Bundeskompetenz, wir brauchen ein bundeseinheitlichen Rahmengesetz für den vorschulischen Bereich."

Walser weist allerdings auf die Gefahr hin, dass die Forderungen der Plattform zu wenig konkret sind. "Wenn sich 75 Prozent der österreichischen Bevölkerung für eine Gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen aussprechen, muss das jede Bildungsplattform als Auftrag sehen", sagt der Grüne Bildungssprecher. "Ich erinnere daran, dass sich praktisch alle in der Plattform vertretenen Organisationen inklusive der Industriellenvereinigung schon für die Gesamtschule ausgesprochen haben. Hinter diese Position darf eine Bildungsplattform nicht zurückfallen", sagt Walser abschließend.

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