FPÖ: Hübner: UNESCO gibt sich der Lächerlichkeit preis

Wiener Ballkultur wird zum Spielball der Political Correctness

Wien (OTS) - "Mit ihrer heutigen Entscheidung, den Wiener Bällen das Prädikat eines immateriellen Weltkulturerbes wieder zu entziehen, hat sich die UNESCO der Lächerlichkeit preisgegeben", erklärt der außenpolitische Sprecher der FPÖ, NAbg. Johannes Hübner. Die Auszeichnung sei damit zu einem Spielzeug politisch korrekter Lobbys geworden, mit objektiver Feststellung von kulturellen Werten habe sie - jedenfalls in Österreich - nichts mehr zu tun. "Sollten die Wiener Bälle - was ich nicht empfehlen kann - jemals wieder bei diesem Politspielchen mitmachen, wäre es zweckmäßig, ihren Antrag vorab zur Genehmigung an die heimischen Gesinnungsprüfungseinrichtungen wie SOS Mitmensch, IKG und Co. zu übermitteln", so Hübner.

Angesichts der Person der Österreich-Präsidentin der UNESCO-Kommission, der im tiefroten Lager unter den SPÖ-Kanzlern Sinowatz und Vranitzky sozialisierten Eva Nowotny, verwundere das Verhalten der "Kulturerbeverleiher" zwar nicht, erklärt Hübner: "Die UNESCO sollte sich trotzdem überlegen, ob sie in den Mitgliedstaaten Handlangerin politisch motivierter Willkürentscheidungen sein will."

Wie sehr das Verhalten der UNESCO von der durch Rot-Grün und Freunde erzwungenen Political Correctness getrieben sei, zeige die Tatsache, dass Nowotny noch im Jahr 2010 gemeinsam mit dem ORF-Tanzlehrer Thomas Schäfer-Elmayer die Wiener Bälle - einschließlich des WKR-Balls - stolz und ausdrücklich in einer Pressekonferenz vorgestellt habe, während sie sich nunmehr darauf beruft, den WKR-Ball "übersehen" zu haben. Im Fall Schäfer-Elmayers, dessen Tanzschule über lange Jahre die Eröffnungen der WKR-Bälle einstudiert hat, sei ein Sinneswandel bis zu einem gewissen Grad verständlich, habe er doch im Gespräch mit dem Wiener Grünen-Klubobmann Ellensohn berichtet, dass "von grüner Seite" bei Demonstrationen gegen den WKR-Ball die Scheiben seiner Tanzschule eingeschlagen worden seien.

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