• 19.01.2012, 14:57:30
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100 Ideen für die Wiener Wirtschaft vorgestellt

Wirtschaftsbund Wien gibt mit der Wirtschaftsagenda Wien+ die zukünftige Marschroute vor. Gewerbetreibende vor Ort dienen als regionale Experten für den gesamten Prozess.

Wiem (OTS/(WB-Wien)) - Der Wirtschaftsbund Wien stellte heute,
Donnerstag, im Rahmen einer Pressekonferenz die "Wirtschaftsagenda
Wien+ - 100 Ideen für die Wiener Wirtschaft" vor. Brigitte Jank,
Präsidentin der Wirtschaftskammer und Obfrau des Wiener
Wirtschaftsbundes: "Wir haben gemeinsam mit über tausend
Unternehmerinnen und Unternehmern in den Wiener Regionen Ideen
gesammelt und in einer Agenda zusammengefasst, die wir nun als unser
Arbeitsprogramm der nächsten Jahre verstehen."

Dass die Beteiligung regionaler Akteure ein wesentlicher
Erfolgsfaktor ist, bestätigt auch Dr. Peter Huber, WIFO Experte für
regionale Konjunktur- und Wachstumsfaktoren, der auch in seiner
persönlichen Arbeit regelmäßig auf die Expertise der Selbstständigen
vor Ort zurückgreift. "Wiens zukünftige Herausforderungen werden
besonders die Bereiche der Integration, Forschung sowie die fehlende
Spezialisierung betreffen. Bei der Bewältigung solcher Aufgaben sind
erfolgreiche Initiativen aus der Region, wie in dem vorliegenden Werk
zusammengefasst, enorm hilfreich." ist sich Dr. Huber sicher.

Konkret schlägt der Wirtschaftsbund Wien in seiner Wirtschaftsagenda
in einzelnen Bezirken Begegnungszonen zur Gestaltung des öffentlichen
Raumes vor. Dadurch kommt es zu einem geregelten Miteinander aller
Verkehrsteilnehmer. Weiters soll mit Hochdruck an der Verwirklichung
der U-Bahn Linie U5 gearbeitet werden, die von Dornbach bis zum
Hauptbahnhof führen soll. In siebzehn Bezirken werden
Einzelhandelskonzepte vorgelegt, die von der Modernisierung der
Geschäftslokale, Kundenparkplätze bis hin zu Monatsmärkten reichen.
Die Fußgängerzone in der Favoritenstraße soll eine Teil-Überdachung
erhalten, die Hohe Wand Wiese bietet großes Entwicklungspotential für
internationale Skirennen. Währing eignet sich für ein
Gesundheitsviertel, die Planungen für einen Biotechpark in
Heiligenstadt müssen ebenso wie die Technologieansiedelungen in der
Seestadt Aspern vorangetrieben werden.

Nun beginnt die Umsetzung der Wirtschaftsagenda Wien+. Mit seinen 450
Bezirksvertretern und den Akteuren in der Wirtschaftskammer wird der
Wirtschaftsbund Wien nun vehement den Einstieg in die Agenda fordern.
"Der Fokus der politischen Arbeit muss wieder auf Wachstum nicht nur
auf Belastung gesetzt werden" gibt Dr. Alexander Biach, Direktor des
Wiener Wirtschaftsbundes zu bedenken. Dazu startet der
Wirtschaftsbund in den nächsten Monaten eine Tour durch alle Bezirke,
um für seine Agenda zu werben und Projekte davon abzuarbeiten.
Unternehmerinnen und Unternehmer, die durch den direkten Dialog eng
in diesen Prozess eingebunden waren, wollen Resultate und keine
politischen Ablenkmanöver. Es geht um die Wertschätzung des
regionalen Experten, der Unternehmerinnen und des Unternehmers im
Wiener Grätzel.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Wirtschaftsbund Wien
Pressesprecher: Markus Langthaler
Tel.: +43 1 512 76 31, M +43 699 108 100 48
mailto:[email protected]

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