• 18.01.2012, 10:49:17
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CO2-Einsparungen: Gesiba heizt bei knapp 11.000 Wiener Wohnungen mit Fernwärme

Gesiba und Wien Energie Fernwärme besiegeln Klimaschutzpartnerschaft zur weiteren CO2-Reduktion

Übergabe des Zertifikats der TU Wien: Gesiba setzt auf Fernwärme und spart CO2-Emissionen.

Wien (OTS) - Die Gemeinnützige Siedlungs- und
Bauaktiengesellschaft (Gesiba) setzt als einer der größten
Wohnbauträger Wiens ein deutliches Signal für eine saubere
Energieversorgung ihrer Gebäude. Durch die Nutzung von Fernwärme bei
knapp 11.000 Wohnungen - das ist etwa die Hälfte ihrer Wohnimmobilien
in Wien - hat die Gesiba in der Abrechnungsperiode 2009/2010 die
CO2-Emissionen um 33.167 Tonnen reduziert. Bestätigt werden die
Einsparungen nun durch ein Zertifikat der Technischen Universität
Wien. Eine Klimaschutzpartnerschaft soll helfen, den Fernwärmeanteil
in den nächsten Jahren weiter zu erhöhen und die Emissionsmengen noch
stärker als bisher zu senken.

Gesiba-Direktor Dr. Friedrich Maierhofer dazu: "Als einer der
führenden Wohnbauträger Wiens zählen die Erfordernisse des
Klimaschutzes seit Jahren zu unseren zentralen Anliegen - von der
Projektplanung über die Errichtung bis hin zum Baumaterial- und
Energieeinsatz. Die Nutzung von Fernwärme ist dafür ein
Schlüsselelement, denn im Vergleich zu anderen Heizformen zeichnet
sich diese Technologie durch besonders hohe Umweltfreundlichkeit,
Effizienz und sichere Bereitstellung aus. Darüber hinaus zählt
Fernwärme für uns als Bauträger und auch für unsere Kunden zu einer
der preisgünstigsten und komfortabelsten Heizsysteme."

Wien Energie Fernwärme-Geschäftsführer Mag. Thomas Irschik:
"Fernwärme stellt eine umweltfreundliche, zuverlässige und
kostengünstige Versorgung mit Raumwärme und Warmwasser sicher. In
ganz Wien sind derzeit über 318.000 Haushalte und mehr als 6.200
Betriebsobjekte ans Fernwärmenetz angeschlossen und helfen aktiv bei
der Vermeidung von Schadstoffemissionen. Der Ausbau und die
Modernisierung unserer Fernwärme-Anlagen stehen in den nächsten
Jahren im Mittelpunkt unserer Anstrengungen."

Ziel von Wien Energie Fernwärme ist es, den Anteil am Wiener
Wärmemarkt von derzeit 36 Prozent weiter zu steigern. "Als
langjähriger Partner und eine der größten Abnehmer wird Gesiba eine
Schlüsselrolle spielen", so Irschik. In den nächsten fünf Jahren sind
Infrastruktur-Investitionen in der Höhe von 600 Mio. Euro geplant. Im
Kampf gegen die Luftverschmutzung kommt der Energieversorgung mit
Fernwärme in Ballungsgebieten eine zentrale Funktion zu. Wien hat
hier seit 40 Jahren einschlägige Technologieerfahrung und nimmt
international eine viel beachtete Vorreiterrolle ein.

"Grüne Wärme" Fernwärme

Im Rahmen regionaler Klimaschutzinitiativen leistet Fernwärme
einen unverzichtbaren Beitrag, da sie bedeutend weniger schädliche
Emissionen verursacht. Speziell in Wien sind die besonders effiziente
Nutzung von Primärenergie (Gas und Öl) und die Nutzung bereits
vorhandener Ressourcen aus der Stromerzeugung, Müllverbrennung und
der Industrie verantwortlich.

- Insgesamt werden durch Fernwärme in der Bundeshauptstadt CO2-
   Emissionen von rund 1,9 Mio. Tonnen pro Jahr vermieden.
 - Eine Erhöhung des Marktanteils von Fernwärme auf 50 Prozent spart 
   2,7 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr.
 - Fernwärme ist in Wien um rund 75 Prozent energieeffizienter als 
   vergleichbare Heizformen.
 - Hinsichtlich der Treibhausgasemissionen ist Fernwärme in Wien mit 
   Biomasseheizungen vergleichbar.
 - Ohne Fernwärme wäre in Wien der Bedarf an Primärenergie um 42 
   Prozent höher. Die Treibhausgasemissionen wären um 52 Prozent 
   höher.

Geothermie-Kraftwerk Aspern/Eßling: Fernwärme stellt Weichen für die
Zukunft

Teil der Innovations- und Klimaschutzoffensive wird auch das
geplante Geothermie-Kraftwerk in Aspern sein, das die Erdwärme in
5.000 Meter Tiefe für die Wärmeversorgung von 40.000 Menschen nutzbar
macht. Mit dem Baubeginn ist im November vergangenen Jahres der
Startschuss für die Bohrungen erfolgt. Die Anlage soll 2014 in
Betrieb gehen und künftig Wohnungen und Betriebe im
Stadterweiterungsgebiet und in ganz Wien mit Fernwärme versorgen. Die
Anlage wird mit rund 40 Megawatt 60 Prozent mehr thermische Leistung
bringen als jedes vergleichbare Kraftwerk in Österreich. Jährlich
können dank dieser Technologie 130.000 Tonnen CO2 eingespart werden.
Mit der Inbetriebnahme wird zudem der Anteil an erneuerbarer Energie
im Wiener Fernwärmenetz deutlich erhöht. Die Investitionskosten
belaufen sich auf 45 Mio. Euro.

Über Wien Energie

Wien Energie ist der größte Energiedienstleister Österreichs. Das
Unternehmen versorgt mehr als 2 Millionen Menschen, rund 230.000
Gewerbeanlagen, industrielle Anlagen und öffentliche Gebäude sowie
rund 4.500 landwirtschaftliche Betriebe in Wien, NÖ und Burgenland
mit Strom, Erdgas und Wärme.

Über Wien Energie Fernwärme

Wien Energie Fernwärme gehört mit einem Leitungsnetz von über
1.153 Kilometern zu den größten Fernwärmeunternehmen Europas. Als
Tochtergesellschaft der Wien Energie GmbH beschäftigt Wien Energie
Fernwärme knapp 1.200 Mitarbeiterinnen und erzielte im Geschäftsjahr
2010/11 einen Umsatz von 466,9 Millionen Euro. Wien Energie Fernwärme
beliefert über 318.000 Wohnungen und mehr als 6.200
Businesskunden-Objekte in Wien mit Wärme für Heizung und Warmwasser.

Über Gesiba Gemeinnützige Siedlungs- u Bau AG

Derzeit verwaltet die GESIBA-Gruppe rund 22.000 Wohnungen und
inklusive Garagen, Lokalen etc. insgesamt rund 39.000
Verwaltungseinheiten - und zählt somit auch im Verwaltungsbereich zu
den größten Gemeinnützigen in Österreich.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Wien Energie GmbH
   Mag. Boris Kaspar
   Pressesprecher
   Wien Energie Fernwärme
   Tel.: +43 1 4004-74201 
   Mobil: +43 664 623 11 94
   E-Mail: [email protected] 
   
   Wien Energie GmbH
   Mag. Christian Ammer
   Pressesprecher
   Tel.: +43 1 4004-38027
   E-Mail: [email protected]

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