Zinggl zu den Salzburger Festspielen: "Ministerin Schmied muss die Kritik des Rechnungshofes ernst nehmen"

Grüne Forderung nach neuem Festspielfondsgesetz bleibt aufrecht

Wien (OTS) - "Ministerin Schmied kann nicht länger die Kritik des Rechnungshofes unbeachtet lassen", erklärt der Kultursprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl, zum nun vorliegenden Rechnungshofbericht betreffend die Salzburger Festspiele. "Jeder kleine Kulturverein muss seine Förderungen penibel abrechnen und hat bei auch nur den geringsten Verstößen mit Konsequenzen zu rechnen - nur am Domplatz galten offenbar jahrelang andere Regeln", kritisiert Zinggl.

"Es ist dringend notwendig, den Salzburger Festspielen eine zeitgemäße Struktur zu verpassen", analysiert Zinggl. "Das Direktoriumsduo Rabl-Stadler/Pereira braucht eine effektive wirtschaftliche Kontrollinstanz. Die Grünen haben bereits 2010, als die ersten Skandale um die Salzburger Festspiele aufgeflogen sind, auf eine Neufassung des Festspielfondsgesetzes aus dem Jahr 1950 gedrängt. Ein entsprechender Antrag liegt seit 2010 unerledigt im Kulturausschuss. Wie der Rechnungshof nun eindrucksvoll bestätigt, waren unsere damaligen Befürchtungen leider gerechtfertigt."

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