Kopf: ÖVP steht für unabhängigen ORF mit professioneller Führung

ÖVP-Mediensprecher: "Brauchen ernsthafte Diskussion und Gremienreform statt Husch-Pfusch-Aktion"

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die ÖVP steht selbstverständlich für einen unabhängigen ORF mit professioneller Führung. In diesem Sinne spricht sich ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf einmal mehr für eine Gremienreform des ORF nach Vorbild der ÖIAG aus. Die vom Grünen Abgeordneten Brosz vorgeschlagene Selbsterneuerung des Aufsichtsrates allein sei jedoch kein Allheilmittel, so Kopf heute, Dienstag.

Bereits am 31.7.2011 hatte sich Klubobmann Kopf in einem Interview für eine Gremienreform im ORF ausgesprochen: "Der ORF braucht vor allem eine Reform der Entscheidungsgremien. Ein kleinerer (dem Aktienrecht nachgebildeter) Aufsichtsrat sollte alle wesentlichen strategischen Entscheidungen treffen und die Geschäftsführung kontrollieren. Die Geschäftsführung sollte aus einem Zweiervorstand (Journalist und Kaufmann) bestehen." (Zitat "Die Presse", 31.7.2011)

Dass aber gerade die Grünen, die durch ihre Beihilfe für eine rot-grün-orange Mehrheit im Stiftungsrat auch ihren Teil zum ORF-Desaster beigetragen haben, morgen einen Dringlichen Antrag im Nationalrat einbringen wollen, sei im Lichte dessen bemerkenswert, erklärte Kopf.

"Pius Strobl war der Strippenzieher der Ampelkoalition im Stiftungsrat, die Wrabetz gewählt hat. Für diese Rolle wurde für Strobl eine eigene Position im Unternehmen geschaffen. Das erinnert fatal an die derzeitige Situation mit Niko Pelinka", so der ÖVP-Mediensprecher weiter.

"Wir sind an einer ernsthaften Diskussion interessiert. Eine Husch-Pfusch-Aktion bringt uns in dieser Causa nicht weiter", erteilte Kopf dem angekündigten Dringlichen Antrag der Grünen eine Absage.
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