WKÖ-Pichler: "Wiedererlangung der Top-Kreditwürdigkeit Österreichs wichtiges Ziel"

Sachlichere Bewertung des Osteuropa-Engagements der Wirtschaft und Banken erforderlich

Wien (OTS/PWK025) - "Standard & Poor's begründet die
Herabstufung der österreichischen Top-Kreditwürdigkeit in erster Linie mit der Staatsschuldenkrise in Europa und den Risken für einen wirtschaftlichen Abschwung. Daher sollte dies als Signal dafür verstanden werden, alle Kraftanstrengungen gemeinsam zu unternehmen, um das Triple A für Österreich rasch wieder zu erlangen", sagt Herbert Pichler, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Gleichzeitig hält Pichler fest, dass die heimischen Banken nicht die Ursache für die Schuldenkrise sind. Soweit Standard & Poor's auf das Engagement österreichischer Banken in Zentral- und Osteuropa Bezug nimmt, muss man festhalten, dass gerade dieses Engagement seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg darstellt. Abgesehen von Schwierigkeiten in Einzelfällen wie Ungarn kann davon ausgegangen werden, dass die Region auch in Zukunft stärker wachsen wird als Westeuropa.

"Polemisches und unsachliches Schlechtreden österreichischer Banken im Zusammenhang mit dem über Jahre erfolgreichen Osteuropa-Engagement der heimischen Wirtschaft insgesamt und der Banken im Speziellen trägt jedoch nicht zu einer sachlichen Bewertung bei", unterstreicht Pichler.

Es besteht Einvernehmen mit den europäischen und nationalen Aufsichtsbehörden, dass alle Anstrengungen unternommen werden, um die Kapitalpolster der Banken im Interesse einer Stärkung der Krisenresistenz weiter zu erhöhen. "Dazu sind die entsprechenden Schritte auch bereits eingeleitet", so Pichler. (JR)

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