• 17.01.2012, 09:24:25
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ARBÖ: Kälte und Schnee fordern Pannendienst heraus

Verdoppelung der ARBÖ-Panneneinsätze in den Kältepolen Österreichs - Tipps zur Pflege der Autobatterie

Wien (OTS) - Leichter bis starker Schneefall begleitete
Dienstagmorgen die östlichen Bundesländer in den Tag. In
Niederösterreich vermerkte der ARBÖ ein verstärktes Pannenaufkommen
durch Startprobleme. Der seltene und überraschende Besuch von Schnee
und Kälte dieser Tage führte mancherorts zu Verkehrsbehinderungen.
Für viele Autofahrerinnen und Autofahrer wurde die Fahrt zur Arbeit
wegen dem Glatteis zur Rutschpartie.

Die jüngste Kältefront bescherte vielen West-Österreichern
Montagmorgen ein stotterndes Anstarten oder Motor-Stillstand und
heiße Telefonleitungen beim ARBÖ. Besonders viele Starthilfen wurden
vom ARBÖ im salzburgischen Lungau geleistet, wo in St. Michael bis zu
minus 25 Grad gemessen wurden. "Die Einsätze der ARBÖ-Pannenfahrer
haben sich seit dem Kälteeinbruch im gesamten Salzburger Gebiet
verdoppelt. Ganz vorne im Kälte-Ranking steht wie so oft St.
Michael", so Dietmar Doloscheski, MIM, Landesgeschäftsführer des ARBÖ
Salzburg über die aktuellen Kältezentren.

Ähnliche Anforderungen an den ARBÖ-Pannendienst herrschten auch in
Tirol bei Temperaturen bis zu minus 23 Grad, meldet
Landesgeschäftsführer Helmuth Werth: "In Tirol geht es seit dem
Kälteeinbruch rund! Seit sechs Uhr früh Montagmorgen sind unsere
Pannenfahrer ständig im Einsatz." Besonders in Seefeld und Axams
streikten viele Fahrzeuge beim Startversuch.

Viele ARBÖ-Mitglieder kamen in Vorarlberg persönlich zu den
Prüfzentren, um die Autobatterie auswechseln zu lassen. Besonders an
kalten Tagen kann es passieren, dass schwache oder ältere Batterien
nicht mehr arbeiten. "Wir hatten auffallend viele kältebedingte
Pannen im Bezirk Bludenz, oft war die Batterie Schuld oder die
Bremsen sind eingefroren!", bestätigt auch ARBÖ Vorarlberg-Chefin
Nina Hinteregger.

ARBÖ-Tipps, worauf bei einer Autobatterie zu achten ist:

1. Die Batterie möglichst von Fachexperten einbauen lassen. Wichtig
ist, dass sie ordnungsgemäß befestigt wird und die Batterieklemmen
fest angezogen sind.

2. Die Oberfläche der Batterie trocken und sauber halten, um
Kriechströme und Störungen an den Kontakten zu vermeiden. Das gilt
vor allem für die Anschlusspole, die eingefettet sein sollten.

3. Flüssigkeitsstand regelmäßig kontrollieren, der Elektrolyt sollte
immer einige Millimeter über den Platten stehen. Bei modernen
Batterien sind am transparenten Gehäuse Marken für den oberen und
unteren Flüssigkeitsstand angebracht. 

4. Die Stopfenleiste bzw. die Verschraubungen müssen immer gut
verschlossen sein.

5. Bei großer Kälte den Motor in einem Zug nicht öfter als fünf bis
zehn Sekunden starten, dann der Batterie eine Minute Erholungspause
gönnen, darauf den Startvorgang wiederholen.

6. Qualitätsbatterien den Vorzug geben, da die Anforderungen an
Starterbatterien stark von den klimatischen Bedingungen abhängig
sind. In Europa sind diese durch kalte Winter bzw. heiße Sommer
besonders gefordert. Billig-Batterien sind daher oft die teurere
Lösung.

7. Nach dem Einparken nochmals Check, ob Scheinwerfer noch aufgedreht
sind.

Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (++43-1) 891 21-298
mailto:[email protected]
www.arboe.at

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