ARBÖ: Kälte und Schnee fordern Pannendienst heraus

Verdoppelung der ARBÖ-Panneneinsätze in den Kältepolen Österreichs - Tipps zur Pflege der Autobatterie

Wien (OTS) - Leichter bis starker Schneefall begleitete Dienstagmorgen die östlichen Bundesländer in den Tag. In Niederösterreich vermerkte der ARBÖ ein verstärktes Pannenaufkommen durch Startprobleme. Der seltene und überraschende Besuch von Schnee und Kälte dieser Tage führte mancherorts zu Verkehrsbehinderungen. Für viele Autofahrerinnen und Autofahrer wurde die Fahrt zur Arbeit wegen dem Glatteis zur Rutschpartie.

Die jüngste Kältefront bescherte vielen West-Österreichern Montagmorgen ein stotterndes Anstarten oder Motor-Stillstand und heiße Telefonleitungen beim ARBÖ. Besonders viele Starthilfen wurden vom ARBÖ im salzburgischen Lungau geleistet, wo in St. Michael bis zu minus 25 Grad gemessen wurden. "Die Einsätze der ARBÖ-Pannenfahrer haben sich seit dem Kälteeinbruch im gesamten Salzburger Gebiet verdoppelt. Ganz vorne im Kälte-Ranking steht wie so oft St. Michael", so Dietmar Doloscheski, MIM, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Salzburg über die aktuellen Kältezentren.

Ähnliche Anforderungen an den ARBÖ-Pannendienst herrschten auch in Tirol bei Temperaturen bis zu minus 23 Grad, meldet Landesgeschäftsführer Helmuth Werth: "In Tirol geht es seit dem Kälteeinbruch rund! Seit sechs Uhr früh Montagmorgen sind unsere Pannenfahrer ständig im Einsatz." Besonders in Seefeld und Axams streikten viele Fahrzeuge beim Startversuch.

Viele ARBÖ-Mitglieder kamen in Vorarlberg persönlich zu den Prüfzentren, um die Autobatterie auswechseln zu lassen. Besonders an kalten Tagen kann es passieren, dass schwache oder ältere Batterien nicht mehr arbeiten. "Wir hatten auffallend viele kältebedingte Pannen im Bezirk Bludenz, oft war die Batterie Schuld oder die Bremsen sind eingefroren!", bestätigt auch ARBÖ Vorarlberg-Chefin Nina Hinteregger.

ARBÖ-Tipps, worauf bei einer Autobatterie zu achten ist:

1. Die Batterie möglichst von Fachexperten einbauen lassen. Wichtig ist, dass sie ordnungsgemäß befestigt wird und die Batterieklemmen fest angezogen sind. 2. Die Oberfläche der Batterie trocken und sauber halten, um Kriechströme und Störungen an den Kontakten zu vermeiden. Das gilt vor allem für die Anschlusspole, die eingefettet sein sollten. 3. Flüssigkeitsstand regelmäßig kontrollieren, der Elektrolyt sollte immer einige Millimeter über den Platten stehen. Bei modernen Batterien sind am transparenten Gehäuse Marken für den oberen und unteren Flüssigkeitsstand angebracht. 4. Die Stopfenleiste bzw. die Verschraubungen müssen immer gut verschlossen sein. 5. Bei großer Kälte den Motor in einem Zug nicht öfter als fünf bis zehn Sekunden starten, dann der Batterie eine Minute Erholungspause gönnen, darauf den Startvorgang wiederholen. 6. Qualitätsbatterien den Vorzug geben, da die Anforderungen an Starterbatterien stark von den klimatischen Bedingungen abhängig sind. In Europa sind diese durch kalte Winter bzw. heiße Sommer besonders gefordert. Billig-Batterien sind daher oft die teurere Lösung. 7. Nach dem Einparken nochmals Check, ob Scheinwerfer noch aufgedreht sind.

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