FPÖ-Kickl: Bucher auch in Euro-Frage FPÖ-Plagiator

Wien (OTS) - "Wenn es um das derzeit zentrale Thema der Politik, nämlich die Euro-Krise und die Konsequenzen daraus geht, betätigt sich BZÖ-Obmann Bucher durchsichtig als Plagiator von FPÖ-Ideen und Konzepten", sagte heute FPÖ-Generalsekretär Kickl anlässlich des Auftritts des Orangen-Obmannes in der ORF-Pressestunde. Bucher gestehe mit seinem Kopie-Kurs auch in der Kritik der Reformverweigerung der Regierung augenscheinlich ein, dass sein Versuch, seiner Zwergpartei ein eigenes unverwechselbares Profil zu geben, entgegen aller zur Schau gestellten diesbezüglichen Ansprüche trotz öffentlich-rechtlicher Medien-Verhätschelung gescheitert sei. Bis heute sei der Wähler im Unklaren darüber, worin die inhaltliche politische Eigenheit des BZÖ, die bundesweit für mehr als vier Prozent ausreichte, bestehen solle, so Kickl.

Was die massiven Verwicklungen von maßgeblichen Vertretern des BZÖ in diverse innenpolitische Malversationen betreffe, schlage Bucher bedauernswerter Weise nicht den Weg der offenen Aufarbeitung ein. Vielmehr zimmere er sich seine eigene Version der Realität, die im Wesentlichen unter dem Motto "Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts" stehe. Dabei ignoriere der Bündnis-Obmann völlig die Gründungsgeschichte und den Gründungszweck seiner Partei, nämlich ohne lästige Basis dafür mit umso mehr Häuptlingen ein funktionierender Mehrheitsbeschaffer für die Mächtigen und damit genetischer Teil jenes Systems zu sein, das in Österreich der Vergangenheit angehören müsse. "An der Beschäftigung mit dem BZÖ ist heute vor allem interessant, wie lange eine Partei, die es im Grunde genommen nur virtuell auf Bundesebene gibt vom Nachlauf eines Wahlergebnisses eines Jörg Haider zehren kann, nur weil die Mächtigen in Österreich darauf hoffen, sich mit den Orangen einen Steigbügelhalter zur Macht für schlechtere Zeiten in Reserve zu halten. Realpolitisch hingegen ist das Bündnis ein Produkt, das nicht gebraucht wird", schloss Kickl.

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