Rädler: Neuzuwanderung künftig nicht dem Zufall überlassen

Unterstützung für Initiative von Staatssekretär Sebastian Kurz

Wien, 15. Jänner 2012 (ÖVP-PK) "Neuzuwanderung soll künftig nicht mehr dem Zufall überlassen werden. Menschen, die zu uns kommen, sollen ab dem ersten Tag wissen, wie Österreich funktioniert, unsere Werte und Kultur kennenlernen und sich ab dem ersten Tag mit unserer Sprache auseinandersetzen. Daher unterstützt die Volkspartei die Initiative von Staatssekretär Sebastian Kurz", eklärt ÖVP-Integrationssprecher Johann Rädler. ****

"Derzeit erhalten Neuzuwanderer, die nach Österreich kommen, keinerlei Einweisung bei der Niederlassung durch die Republik. Nur vereinzelt gibt es regionale Angebote, wie etwa Broschüren oder Beratungen durch einzelne Bundesländer oder Städte", weiß Rädler und verweist darauf, dass diese Informationen oft sehr unterschiedlich und nicht speziell auf Zuwanderer aus dem Ausland zugeschnitten sind. "Es wäre wünschenswert, wenn es für diese Art von Informationen gewisse Mindeststandards geben würde und diese anschließend flächendeckend angeboten werden", erläutert Rädler und weiter: "Der Fokus ist wichtig: Allein ein Ratgeber über Beihilfen und Zuschüsse ist sicherlich nicht der richtige Weg. Es braucht eine klare und ehrliche Vermittlung unserer Werte und Kultur. Darüber hinaus soll auch über Pflichten, die Neuzuwanderer haben, neben vielen Rechten, die ihnen in unserem Land zustehen, aufgeklärt werden", sagt Rädler.

"Wir brauchen deshalb eine Art Begrüßungsakt durch die Republik, wo wir Neuzuwanderern ehrlich sagen, was sie bei uns erwartet - Im Sinne einer Begleitung bereits von der Botschaft weg bis hin zu einer erfolgreichen Integration", so Rädler abschließend.

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