AK-Initiative wirkt: Politik schließt sich der Forderung nach betrieblicher Frauenförderung an

Linz (OTS) - Seit Jahren macht sich die AK OÖ dafür stark, öffentliche Aufträge an Gleichstellungsmaßnahmen im Betrieb zu koppeln. "Wir gehen selbst mit gutem Beispiel voran. Erfreulich ist, dass sich bereits einige Gemeinden und Städte, wie etwa Linz, unseren Ideen anschließen", so AK-Präsident Kalliauer. Die SPÖ hat das Thema erneut aufgegriffen und will die AK-Forderungen auf Landesebene umsetzen.

Die öffentliche Auftragsvergabe ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein politisches Gestaltungselement. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer: "Gelänge es uns in Oberösterreich, gleichstellungsfördernde Maßnahmen im Betrieb als Bedingung für öffentliche Aufträge festzuhalten, ginge in Sachen Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt endlich wirklich was weiter". Denn mit einem Auftragsvolumen wie jenem des Landes Oberösterreich könnte viel bewegt werden.

Erfreulich daher das erneute Bekenntnis von SPÖ-Klubchefin Mag.a Gertraud Jahn, betriebliche Frauenförderung zu forcieren. Das Thema wurde bereits in einem Unterausschuss im Landtag behandelt - auf Basis von Studien und Expertenunterlagen der AK Oberösterreich. "Ich hoffe, dass sich die Landespolitik bald zu konkreten Beschlüssen durchringen kann", so Kalliauer.

Die AK Oberösterreich preschte in Sachen Frauenförderung bereits im vergangenen Herbst vor: Sie vergibt größere Aufträge nur noch an Firmen, die Aktivitäten zur Gleichstellung im Betrieb vorweisen können. "Und wir unterstützen Gemeinden, die diesem Vorbild folgen möchten", berichtet der AK-Präsident. Es gibt bereits mehrere interessierte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. "Wir hoffen, bald eine Pilot-Gemeinde vorstellen zu können", so Kalliauer. Die Stadt Linz bereitet sich mit Unterstützung der AK bereits darauf vor.

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