Königlicher Besuch beim Bundespräsidenten

Wien (OTS) - Rund 40 "Heilige Könige" aus ganz Österreich haben Bundespräsident Dr. Heinz Fischer am 30.12.2011 zur Mittagsstunde die Friedensbotschaft und den Segen für das Neue Jahr überbracht. Mit dem farbenprächtigen und stimmkräftigen Empfang würdigt der Bundespräsident den großartigen Einsatz der Sternsinger/innen der Katholischen Jungschar.

"Ihr seid für eine ganz wichtige Sache unterwegs, für den Gedanken der Nächstenliebe und Solidarität. Das ist etwas, was wir immer brauchen und das gerade in schwierigen Zeiten. Ihr gebt Hilfe in 20 Ländern und eine besondere Rolle spielen heuer die Philippinen - ein Land, das von Katastrophen heimgesucht wurde, in dem die Unterschiede zwischen Arm und Reich besonders groß sind, in dem Kinder eure Hilfe benötigen. Vielen Dank für euren Einsatz!" zollte der Bundespräsident dem großartigen Einsatz der 85.000 Kinder Anerkennung.

Martin Krenn, Bundesvorsitzender der Katholischen Jungschar, sprach sich in seinem Statement dafür aus, dass der Staat Österreich dem solidarischen Einsatz der Sternsinger-Kinder für Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika folgen sollte: "Die geplante Schuldenbremse darf zu keiner Solidaritätsbremse werden. Wir appellieren daher auch an Sie, Ihren Einfluss geltend zu machen, damit die Kürzungen in der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit zurückgenommen werden. Ganz im Gegenteil sollten die Mittel für die Zukunftsinvestition von Armutsbekämpfung, Schutz der Menschenrechte und Bewahrung einer lebenswerten Umwelt erhöht werden."

Als Geschenk wurde dem Herrn Bundespräsidenten eine kleine, fair gehandelte Weltkugel überreicht. Diese soll als Symbol dienen, damit die Vision von globaler Gerechtigkeit und Schutz der Umwelt im politischen Alltag eine stärkere Rolle erhält.

Bundespräsident Fischer: "Die Dotierung der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit ist ein Thema, bei dem sorgfältiges Nachdenken darüber notwendig ist, was man verbessern könnte. Es ist unverzichtbar, die Staatsschulden zu reduzieren. Es ist aber auch unverzichtbar, dabei Prioritäten zu setzen. Andere Länder zeigen uns, dass es möglich ist, intensiv zu sparen und trotzdem bei der Hilfe für die Ärmsten der Welt eine Priorität zu setzen."

Die 85.000 Sternsinger/innen setzen mit dem in rund 3.000 Pfarren gesammelten Geld ein starkes Zeichen gegen Armut und Unrecht: Rund 500 Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika werden jährlich unterstützt und führen zu positiven Veränderungen für eine Million Menschen. Im letzten Jahr hat die österreichische Bevölkerung 14,8 Millionen Euro gespendet. Seit den Anfängen im Jahr 1954 wurden mehr als 310 Mio. Euro für notleidende Mitmenschen gesammelt.

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