Becker: Regierung muss Kampf gegen die Teuerung auch auf europäischer Ebene führen!

Niedrigeinkommen leiden am meisten bei starken Steigerungen der Energie- und Lebensmittelkosten!

Wien (OTS) - Nach dem neuerlichen deutlichen Anstieg der Teuerungsraten in Österreich hält Heinz K. Becker, Seniorenbund-Generalsekretär und Sozialsprecher der ÖVP-Europadelegation fest:

"Das Thema Teuerung bleibt leider weiterhin im Brennpunkt des Lebensalltages der Österreichinnen und Österreich - ganz besonders bei jenen mit sehr geringen Einkommen, darunter besonders viele Seniorinnen und Senioren. Dass ausgerechnet Energie- und Lebensmittelkosten erneut die stärksten Preistreiber sind, erschwert die Lage zusätzlich. Denn genau die Einkommensschwachen können diesen Kosten nicht ausweichen. Wir müssen daher dringend den Kampf gegen die Teuerung verstärken - in Österreich und in Europa!"

Tariferhöhungen wie in Wien sofort stoppen!

"In Österreich brauchen wir vor allem dringend einen Tarif-Erhöhungs-Stopp. Was vor allem Wien hier in den letzten Wochen aufgeführt hat, ist völlig unzumutbar. Wenn Energie- und Lebensmittelkosten derartig steigen, dass ohnehin schon so viele Menschen in arge Bedrängnis kommen, dann darf die öffentliche Hand nicht noch eines drauflegen", erklärt Becker zu einem besonders ärgerlichen Teil der Kostentreiber.

Lebensmittelspekulation und Österreich-Aufschlag abstellen!

"Der von vielen Herstellerfirmen praktizierte "Österreich-Aufschlag", darf mit den Regeln des EU-Binnenmarktes nicht vereinbar sein! Hier muss seitens der Europäischen Kommission eingegriffen werden, wofür sich die Österreichische Bundesregierung dringend einsetzen muss! Und auch die Auswüchse der Spekulation auf Lebensmittelrohstoffe können nicht länger toleriert werden und sind daher mit entschiedenen Schritten auf globaler Ebene zu unterbinden", erklärt Becker, der sich in seiner Funktion als Europaabgeordneter hier 2012 noch stärker einbringen wird, um "endlich für die Konsumenten spürbare Ergebnisse zu erzielen!"

Verbesserungen bei Energiekosten erreicht - jetzt von Umstiegsmöglichkeit Gebrauch machen!

"Ab Jänner wird es in Österreich leichter und günstiger sein, den Gasanbieter zu wechseln. Hier und auch im Bereich Strom müssen wir die Betroffenen eindringlich dazu aufrufen: Überprüfen Sie die verschiedenen Angebote und wechseln Sie zum günstigeren Anbieter! Sie können damit bis zu 150,- Euro im Jahr sparen", erklärt Becker, der dringend dazu aufruft, dabei das wichtige Angebot der e-control zu nutzen:

"Lassen Sie sich beraten und steigen Sie um! Und lassen Sie sich Preiserhöhungen nicht unwidersprochen gefallen - Sie haben das Recht diese abzulehnen und dann binnen einer vorgegebenen Frist den Anbieter zu wechseln! Machen Sie von freien Markt gebrauch!"

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Österreichischer Seniorenbund, stv. GS Susanne Walpitscheker
Tel.: 0650-581-78-82, swalpitscheker@seniorenbund.at
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