Kadenbach will EU-Fördermittel für Umwelt und Klimaschutz deutlich erhöhen

SPÖ-Europaabgeordnete warnt vor fehlendem Engagement für Naturschutz

Wien (OTS/SK) - Für das Förderprogramm für Umwelt und Klimaschutz LIFE+ der EU, welches diese Woche von der EU-Kommission vorgestellt worden ist, sind im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen 2014 bis 2020 insgesamt 3,2 Milliarden Euro veranschlagt. Die wichtigste Neuerung ist die Schaffung eines Teilprogramms, welches sich verstärkt mit dem Thema Klimawandel beschäftigt. Darüber hinaus werden neue, integrierte Projekte zur Förderung der Umsetzung von Umwelt- und Klimapolitik und die Integration ihrer spezifischen Ziele in anderen Politikbereichen vorgestellt. ****

Die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach erläutert: "LIFE+ zählte bisher zu den Erfolgsprogrammen der Europäischen Union. Nun besteht allerdings die Gefahr, dass die geplanten finanziellen Mittel trotz Erhöhung im Vergleich zur vorherigen Förderperiode nicht für die aktuellen Herausforderungen im Umweltbereich ausreichen. Um von Natur- bis Klimaschutz echte Fortschritte erzielen zu können, benötigen wir eine deutliche Erhöhung der von der EU-Kommission veranschlagten Summe." LIFE+ investiert vor allem in Natur und biologische Vielfalt und stellte 2010 für Österreich Mittel in Höhe von 4,6 Millionen Euro bereit. Mit den LIFE+ Förderungen wird auch "Natura 2000" finanziert, ein EU-weites Netz von Schutzgebieten zum Erhalt der in der EU gefährdeten Lebensräume und Arten. Als besondere Erfolge des Programms LIFE+ gelten, dass zwei vom Aussterben bedrohten Arten - der Spanische Kaiseradler sowie der Gimpel - nun wieder in größerer Anzahl in der Natur vorkommen.

Nun muss der Gesetzesvorschlag noch den Rat und das Europäische Parlament passieren. Kadenbach kritisiert, dass einige EU-Mitgliedsstaaten bereits angekündigt haben, die vorgeschlagenen Budgetmittel kürzen zu wollen. "Ich werde mich dafür einsetzen, dass angemessene Mittel dem Umweltbereich zufließen, um der Verantwortung gegenüber der Natur gerecht zu werden", so Kadenbach abschließend. (Schluss) sc/mp

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