• 13.12.2011, 11:56:58
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Skiweltcupdamen fahren auf Bad Kleinkirchheim ab

LH Dörfler, LR Martinz, Skikaiser Klammer und Organisatoren informierten Wiener Presse über Damenweltcuprennen am 7. und 8. Jänner

Wien, Klagenfurt (OTS/LPD) - Hoch über Wien in der Sky Bar
informierten heute, Dienstag, Sportreferent Landeshauptmann Gerhard
Dörfler und Tourismusreferent LR Josef Martinz gemeinsam mit
Skikaiser Franz Klammer, Bad Kleinkirchheims Bürgermeister Matthias
Krenn und Organisations-Chef Peter Michael Pertl über die Damen
Skiweltcuprennen am 7. und 8. Jänner 2012 in Bad Kleinkirchheim.

Der Landeshauptmann betonte, dass sich ganz Kärnten darauf freue,
den Damenweltcuptross zu Gast zu haben. Er hob in diesem Zusammenhang
die Doppelsiege einiger berühmter Weltcupstarterinnen in Bad
Kleinkirchheim hervor: die Abfahrtserfolge von Annemarie Moser-Pröll
1978, die beiden Abfahrtsiege der Schweizerin Michaela Figini 1985
und die Siege der Kroatin Janica Kostelic in Abfahrt und Super-G im
Jahr 2006. Er nannte aber auch den Doppelsieg der Mahre-Brüder Steve
und Phil im Jahr 1982, den Slalomsieg von Alberto Tomba 1988, den
Super-G-Sieg von "Millionenshow"-Moderator Armin Assinger 1982 und
den Slalomsieg von Benjamin Raich 2007.

Der Landeshauptmann wies auch darauf hin, dass mit Skikaiser
Franz Klammer ein perfekter Gastgeber vor Ort sein wird: "Nach ihm
ist nicht nur die Strecke benannt, sondern es gibt auch jedes Jahr
einen eigenen Franz-Klammer-Weltcupwandertag." Dörfler zeigte sich
sicher, dass mit spannenden Rennen zu rechnen sei, da mit der
Amerikanerin Lindsey Vonn der Damensuperstar an den Start gehen
werde. Unterstützt würden die Weltcuprennen seitens des Landes aus
dem Sport- und dem Tourismusreferat mit insgesamt 220.000 Euro.

Der Sportreferent verwies außerdem auf Pläne, eine Etappe der
Österreichradrundfahrt nach Bad Kleinkirchheim zu bekommen. Auch den
Giro d'Italia hätte man hier gerne, dazu würden erst Verhandlungen
laufen. Dörfler brachte erneut die Bewerbung für eine
Dreiländer-Ski-WM mit Slowenien und Italien zur Sprache. Im nächsten
Jahr werde sich Kranjska Gora für die Nordische WM bewerben, danach
werde man sich zusammensetzen und die Bewerbung für 2019 oder 2021
abgeben. Dörfler meinte, dass es eine WM der kurzen Strecken sein
könnte, da die drei Orte Bad Kleinkirchheim, Tarvis und Kranjska Gora
nahe zusammen liegen.

Martinz sprach ebenfalls von einer perfekten "Location" für den
Weltcup. Neben den Kärntner Sportevents seien diese beiden
Weltcuprennen die beste Werbung für den heimischen Tourismus. Bad
Kleinkirchheim sei ein großer "Player" des Damenwintersports. Mit dem
Weltcup werde der Wintertourismus in Kärnten weiter aufgewertet, da
er Investitionen in Infrastruktur, Hotellerie und Sportstätten
auslöse. Martinz betonte als Agrarreferent, dass durch diese
Großveranstaltung auch die Alpen-Adria-Kulinarik in aller Munde sei.
Er dankte der Gemeinde, dem Tourismusverband und der Hotellerie für
die 100prozentige Unterstützung des Weltcups.

Klammer stellte die nach ihm benannte Strecke vor und erinnerte
daran, dass er 1971 im Europacup bzw. 1977 bei den österreichischen
Meisterschaften auf der alten Strecke K70 gewonnen habe. Die neue
Strecke sei für die Damenrennen äußerst anspruchsvoll. Er nannte den
Klammerstich unmittelbar nach dem Start, den Nationalparkriegel
(Start Damen-Super-G), die Obere Kirchheimerleit'n und den
Thermensprung mit Thermenschuss vor dem Ziel. In Bezug auf die
Favoriten nannte er die derzeitige Seriensiegerin Lindsey Vonn, gab
aber zu bedenken, dass mir Elisabeth Görgl und Anna Fenninger auch
die Österreicherinnen zwei heiße Eisen im Rennen haben werden: "Vonn
ist auf jeden Fall die Gejagte."

Pertl berichtete, dass der obere Teil der Piste bereits
präpariert sei. Derzeit würden noch 1.800 Meter abgehen. Man hoffe in
den nächsten Tagen auf kälteres Wetter, um dann unten beschneien zu
können. Die Piste sei 2.950 Meter lang und habe eine Höhendifferenz
von rund 800 Meter. An den beiden Renntagen erwarte man sich die
8.000 bis 10.000 Zuschauer.

Bürgermeister Krenn hob hervor, dass Bad Kleinkirchheim die
Wintersportdestination Kärntens sei: "Was Kitzbühel bei den Herren,
ist Bad Kleinkirchheim bei den Damen." Er dankte dem Land für die
finanzielle Unterstützung, aber auch der Hotellerie für die
Bereitstellung der Quartiere. Der Weltcup-Ort habe zwei
Fünfsternbetriebe, 16 Vierstern- und 30 Dreisternbetriebe. Diese
zusammen würden über knapp 2.700 Betten verfügen. Krenn äußerte den
Wunsch, auch einmal eine Herrenabfahrt auf die Klammerstrecke zu
bekommen.

Nach Bad Kleinkirchheim kommen zum Weltcup 16 internationale
Skiteams, 380 freiwillige ehrenamtliche Helfer werden im Einsatz
sein. Die zwei Trainings sowie die Abfahrt und der Super-G werden
live im Fernsehen übertragen. Die Abfahrt startet auf 1.840 Meter und
der Super-G auf 1.519 Meter, das Ziel liegt auf 1.062 Meter Seehöhe.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
http://www.ktn.gv.at

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