- 06.12.2011, 12:13:51
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Kastenstand: "Nikolo" Berlakovich zeigt BürgerInnen den Stinkefinger
Bei Straßentheateraktion des VGT trat ein Aktivist mit Berlakovich-Maske im Nikolokostüm als Marionette der ÖVP-Schweineindustrie auf und missbrauchte Schweine
Wien (OTS) - Landwirtschaftsminister Nikolaus "Nikolo" Berlakovich
ignoriert die Mehrheitsmeinung in der Gesellschaft und betreibt
weiter eine Blockadepolitik in der Frage des Verbots der
Kastenstandhaltung von Mutterschweinen. Bei seinen - seltenen -
Stellungnahmen zum Kastenstand gibt er ausschließlich die Meinung der
ÖVP-dominierten Schweineindustrie und des ÖVP-Bauerbundes wieder, mit
dem er eng verbunden ist. Deshalb nutzten AktivistInnen des VGT den
heutigen Namenstag des Landwirtschaftsministers und stellten seine
Rolle in Form eines Straßentheaters dar.
Ein Tierschützer mit Berlakovich-Maske im Kostüm des heiligen
Nikolaus ging als Marionette am Gängelband der Krampusse von
ÖVP-Bauernbund und Tierindustrie. Berlakovich zeigte dabei den
PassantInnen den Stinkefinger und missbrauchte Schweine - er trat
AktivistInnen im Schweinekostüm. Insbesondere mit Ferkeln ging
Berlakovich sehr unsanft um und spielte Fußball mit ihnen.
VGT-Obmann DDr. Martin Balluch: "Damit sollte gezeigt werden, dass
der von der Tierindustrie vorgeschobene "Ferkelschutz" im
"Ferkelschutzkorb" nur vorgeschoben ist, um deren Profitsucht zu
kaschieren. Die tatsächliche Einstellung von Berlakovich und
Schweineindustrie zu den Ferkeln zeigt sich an der betäubungslosen
Kastration, die routinemäßig praktiziert wird. Wenn Tierschutz Geld
kostet, gibt es immer Ausreden, warum Tierschutz plötzlich nicht mehr
so wichtig ist."
Fotos zur Aktion:
http://www.vgt.at/presse/news/2011/news20111206m_1.php
Rückfragehinweis:
DDr. Martin Balluch, Tel.: 01/9291498, Email: [email protected]
Verein Gegen Tierfabriken, Email: [email protected]
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