- 01.12.2011, 12:48:17
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Klimafonds fördert Anschlussbahnen mit 9,5 Mio. Euro, 1,8 Mio. für Radinfrastruktur
Wien (OTS) -
- 9,5 Millionen Euro für innovative Anschlussbahnen und
Terminal-Projekte
- 1,8 Millionen Euro für Radinfrastruktur an intermodalen
Schnittstellen zur Steigerung der Sanften Mobilität
- Bures: Anschlussbahnen zentraler Hebel für Verlagerung auf Schiene
"Österreich ist bei der Nutzung von öffentlichem Verkehr insgesamt
und bei der Nutzung der Bahn unter den Besten in der EU. Und: Kein
anderes Land hat so einen hohen Schienenanteil im Güterverkehr wie
Österreich. Die Anschlussbahnen sind für die Verlagerung auf die
Schiene ein zentraler Hebel", betont Infrastrukturministerin Doris
Bures zur gestern getroffenen Entscheidung des Klimafonds-Präsidiums,
9,5 Mio. Euro für innovative Anschlussbahnprojekte zur Förderung
freizugeben. Außerdem genehmigte das Präsidium des Klima- und
Energiefonds 1,8 Mio. Euro für Projekte, die die Radinfrastruktur an
der Schnittstelle zum öffentlichen Verkehr verbessern.
Das Programm "Leuchttürme der Branchen- und Regionallogistik"
fördert innovative Anschlussbahnen und Terminal-Projekte. Der Fokus
liegt auf kooperativer Branchen- und Regionallogistik sowie der
Erstellung von Konzepten und Machbarkeitsstudien, die im Falle einer
Realisierung einen substanziellen Beitrag zur Reduktion von
Treibhausgasen leisten.
Ziel des Programms "Sanfte Mobilität - Optimierung intermodaler
Schnittstellen im Radverkehr" ist es, eine signifikante Erhöhung des
Fahrradanteils am Modal Split - insbesondere in ländlichen Regionen -
zu erzielen. "Wir wollen den Verkehr, der 26% der
Treibhausgas-Emissionen Österreichs ausmacht, weg von der Straße in
öffentliche Verkehrsmittel bringen. Bei Privatpersonen muss das Rad
an Bedeutung gewinnen, die Wirtschaft muss verstärkt auf die Bahn
setzen. Beides gelingt, wenn die Zielgruppen gute, günstige und
individuelle Angebote vorfinden. Diese fördern wir", erklärt Klima-
und Energiefonds-Geschäftsführerin Theresia Vogel.
Leuchttürme der Branchen- und Regionallogistik stark überzeichnet
Für die Ausschreibung im Programm "Leuchttürme der Branchen- und
Regionallogistik" wurden insgesamt 21 Projektanträge durch eine Jury
bewertet. Eingereicht wurden 19 Anschlussbahnprojekte, 1
Terminalprojekt sowie 1 Studie aus den Bundesländern Wien,
Steiermark, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Tirol. Die
Gesamtkosten der eingereichten Projekte betragen rund 76 Millionen
Euro bei einer angesuchten Förderung von fast 24 Millionen Euro. Zur
Verfügung standen hier zunächst 8,38 Millionen Euro.
Aufgrund der starken Überzeichnung des am 28.9.2011 geschlossenen
Calls hat das Präsidium des Klima- und Energiefonds freigewordene
Mittel in der Höhe von 1,2 Millionen Euro umgewidmet. Dadurch konnten
in Summe 10 Anträge mit einer Gesamtfördersumme von 9.450.500,00 Euro
positiv entschieden werden.
4. Förderrunde für Sanfte Mobilität - alle Einreichungen kommen zum
Zug
Aufgrund des großen Erfolges und des regen Interesses seitens der
Landesstellen und Gemeinden wurde heuer bereits die 4. Ausschreibung
zur Förderaktion "Sanfte Mobilität - Optimierung intermodaler
Schnittstellen im Radverkehr" gestartet. Ein Großteil der 21
Projekteinreichungen kamen aus Wien und Vorarlberg, gefolgt von der
Steiermark. Tirol ist erstmals mit einer Projekteinreichung
vertreten.
Die von der international besetzten Jury empfohlenen 21
Projektanträge (Einzelprojekte sowie Sammelanträge) wurden durch das
Präsidium genehmigt, Ablehnungen gab es lediglich auf
Teilprojektbasis. Damit wurde eine Fördersumme von rund 1,8 Millionen
Euro für Radinfrastruktur an intermodalen Schnittstellen wie
Haltestellen und Bahnhöfen genehmigt und damit ein weiterer wichtiger
Akzent Richtung Sanfte Mobilität gesetzt.
Rückfragehinweis:
Kontakt Klima- und Energiefonds: Mag. Katja Hoyer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 01/585 03 90-23 [email protected] www.klimafonds.gv.at
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