- 01.12.2011, 09:30:14
- /
- OTS0049 OTW0049
KONSUMENT: Tablets im Test - Samsung vor Apple
Die Betriebssysteme Android und IOS sind gut zu handhaben - Blackberry und Microsoft Windows dagegen weniger brauchbar
Wien (OTS/VKI) - Apple gegen Samsung - hier spielt sich ein harter
Kampf ab. Der kürzlich verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs hielt das
Samsung-Betriebssystem Android für eine schlechte Kopie "seines" iOS.
Apple bemüht nun sogar das Gericht. So darf das neue Samsung Galaxy
Tab 10.1 in Deutschland nicht verkauft werden. Zumindest bei dem in
der Dezemberausgabe des Testmagazins KONSUMENT veröffentlichten Test
von 14 Tablets hat jedoch Samsung die Nase vorne - wenn auch nur sehr
knapp. Das Samsung Galaxy um 600 Euro trumpft gegenüber dem iPad (770
Euro), das allerdings über einen größeren Speicher verfügt, mit
besserer Bildqualität auf: gleichmäßigere Helligkeit und höhere
Auflösung. Noch besser schneidet in diesem Punkt nur das
Fujitsu-Tablet ab, da es entspiegelt ist. Bei der Akku-Laufzeit geht
der Punkt wieder ans iPad - über acht Stunden kann man damit surfen.
Ärgerlich aber ist - wie bei den meisten getesteten Geräten - dass
sich der Akku nicht wechseln lässt. Ausnahmen sind Fujitsu und
Toshiba. Die "Guten" im Test (alphabetisch gereiht): Apple, Asus, LG,
Motorola, Samsung und Toshiba. "Weniger zufriedenstellend" sind
hingegen die getesteten Tablets von Dell und MSI. Details zum Test
gibt es auf www.konsument.at sowie im Dezember-KONSUMENT.
Die Betriebssysteme der beiden Spitzenkonkurrenten sind gut zu
handhaben. iOS von Apple leidet an der vom iPod bekannten
Einschränkung: Nur Zusatzsoftware von Apple läuft darauf. Dafür
bietet Apple deutlich mehr "Apps" als Android. Dort ist man dafür
toleranter und lässt auch "fremde" Software zu. Mit Android fällt
auch der Datenaustausch zwischen Tablet und PC leichter. Die anderen
Betriebssysteme - Blackberry und Microsoft Windows - rangieren nur
unter "ferner liefen". Das Blackberry-Tablet muss für mehrere
Anwendungen mit einem Blackberry-Handy kombiniert werden. Und Windows
lässt sich mit den Fingern nicht wirklich gut bedienen.
Schlecht schaut es mit dem Drucken aus: Das funktioniert (derzeit
noch) ausschließlich bei Windows-Geräten - die aber als Tablets
weniger zu empfehlen sind. "Eine Notlösung sind ältere netzwerkfähige
Drucker, falls man dazu eine Android- oder iOS-App des
Drucker-herstellers findet", so VKI-Experte Paul Srna. "Doch auch da
ist der Erfolg nicht garantiert." Wer sich ein Tablet zulegt, um
E-Books zu lesen, wird unter Umständen ebenfalls enttäuscht: Die von
hinten beleuchteten Displays strengen die Augen bei längerem Lesen an
und bieten bei hellem Umgebungslicht zu wenig Kontrast.
Alle getesteten Tablets haben zwei Kameras eingebaut: eine Webcam
auf der Display-Seite für Videotelefonate, auf der Rückseite eine
Kamera für Fotos und kurze Filme. Die besten Kameras haben Acer, HTC,
Motorola und Toshiba.
Details zum Test gibt es auf www.konsument.at sowie im
Dezember-KONSUMENT.
Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKI






