- 30.11.2011, 17:16:48
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MKV fordert geregelte Studiengebühren
Endgültiges Aus für Studiengebühren kommt für MKV nicht in Frage - Kritik an realitätsferner und dogmatischer Haltung des VSSTÖ
Wien (OTS) - Das Studiengebühren-Gesetz muss bis 29.Februar 2012
geschärft und optimiert werden, sonst drohen den Studierenden
Studienbeiträge, die von den Fakultäten selbst in beliebiger Höhe
erhoben werden können. Soweit sollte es nach Meinung des
Mittelschüler-Kartell-Verbandes (MKV) nicht kommen. Die Gefahr ist zu
groß, dass Fakultätsgebühren teurer als generelle Studiengebühren
sein könnten. Darum fordert der MKV eine einheitliche Regelung der
Studiengebühren.
"Um die notwendigen Strukturveränderungen an den Universitäten
umsetzen zu können, werden zuerst finanzielle Mittel benötigt. Und in
diesem Punkt beweist Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle
beeindruckend, dass ihm - als ehemaligem Rektor - der finanzielle
Mangel bewusst ist und er die nötigen Reformschritte meistern wird."
ist der Bundesjugendobmann des MKV, Michael Wilim überzeugt: "Bildung
muss leistbar sein, jedoch muss jeder seinen Beitrag leisten! Was
nichts kostet, ist nichts wert!" so Wilim weiter.
Wer sich diesem Grundsatz verwehrt hat an den Universitäten nichts
verloren.
So übt Wilim scharfe Kritik an der realitätsfernen und dogmatisch
einzementierten Haltung des VSSTÖ. So zeuge die Stellungnahme der
Vorsitzenden Mirijam Müller vom Verband sozialistischer Student_innen
(VSSTÖ) vom 28.11.2011 nicht gerade von großem Weitblick. "Der VSSTÖ
fordert ständig ausreichendes Budget für die Hochschulen, bringt
jedoch selber keine konstruktiven Lösungsvorschlage und ruf zudem
laufend zum Boykott auf", kritisiert der Bundesjugendobmann.
"Dass BM Töchterle derzeit um die Freigabe einer
Hochschulmilliarde kämpft, ist wohl am VSSTÖ vorübergegangen." zeigt
sich Wilim erstaunt.
Derzeit haben viele Fakultäten mit den ihnen zur Verfügung
gestellten finanziellen Mittel zu kämpfen. Diese reichen nicht aus,
um in Zukunft das Niveau auf den Hochschulen zu halten, geschweige
denn zu steigern.
Dass die Universitäten für ein hohes Niveau und ein ausreichendes
Leistungsangebot auch auf die Studiengebühren der Studenten
angewiesen sind, ist für Wilim somit nicht in Frage zu stellen.
Deshalb kritisiert er auch die kürzlich getätigte Aussage von
Bildungsministerin Claudia Schmied, zu einem endgültigen Aus der
Studiengebühren. "Solche Aussagen sind in der derzeitigen
Bildungsdiskussion beim besten Willen nicht konstruktiv".
"Die Studiengebühren kommen schlussendlich nur den Studenten zu
Gute.", so Wilim abschließend.
Rückfragehinweis:
Christian Nagel
[email protected]
+43 664 8873 722
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