- 29.11.2011, 09:25:25
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"Wenn ich HIV-positiv wäre..."
Feldkirchen i. K./Klagenfurt (OTS) - Unter diesem Titel hat die
Aidshilfe Kärnten in Kooperation mit der Fachhochschule Kärnten,
Studienbereich Gesundheit und Soziales, eine
Antidiskriminierungskampagne gestartet. Ziel ist es, im
Gesundheitswesen Tätige für das Thema HIV und AIDS zu
sensibilisieren. Rechtzeitig zum Weltaidstag am 1. Dezember werden
die Ergebnisse präsentiert.
AIDS ist aufgrund medizinischer Fortschritte zu einer
behandelbaren, chronischen Erkrankung geworden. Trotzdem bestehen
nach wie vor große Unwissenheit und Ängste in unserer Gesellschaft,
was zur Ausgrenzung HIV-positiver Menschen führt. Somit gilt es, das
Phänomen "soziales AIDS" zu bekämpfen und zielgruppenspezifische
Maßnahmen zu setzen, die eine humane Lebens- und Arbeitswelt für
Betroffene sicherstellen.
Das Projekt "Wenn ich HIV-positiv wäre..." wurde von der
Fachhochschule Kärnten, Studienbereich Gesundheit und Soziales und
der Aidshilfe Kärnten initiiert, um im Gesundheitswesen Tätige zu
sensibilisieren und Verunsicherungen in der Arbeit mit HIV-positiven
Menschen zu reduzieren. Basierend auf einer Befragung von
HIV-positiven Menschen zu deren Diskriminierungserfahrungen wurden
eine Kampagne sowie Sensibilisierungsworkshops für Studierende des
Studienganges Gesundheits- und Pflegemanagement konzipiert und
umgesetzt. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit, die aus Mitteln der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH unterstützt
werden, werden am 1. Dezember im Zuge des Weltaidstages in den City
Arkaden (Klagenfurt) präsentiert werden.
Rückfragehinweis:
Eva Brunner, FH-Prof. Mag. Dr.
Fachhochschule Kärnten
Studienbereich Gesundheit und Soziales
Tel. 05/90500-4126
Email [email protected]
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