"Wenn ich HIV-positiv wäre..."

Feldkirchen i. K./Klagenfurt (OTS) - Unter diesem Titel hat die Aidshilfe Kärnten in Kooperation mit der Fachhochschule Kärnten, Studienbereich Gesundheit und Soziales, eine Antidiskriminierungskampagne gestartet. Ziel ist es, im Gesundheitswesen Tätige für das Thema HIV und AIDS zu sensibilisieren. Rechtzeitig zum Weltaidstag am 1. Dezember werden die Ergebnisse präsentiert.

AIDS ist aufgrund medizinischer Fortschritte zu einer behandelbaren, chronischen Erkrankung geworden. Trotzdem bestehen nach wie vor große Unwissenheit und Ängste in unserer Gesellschaft, was zur Ausgrenzung HIV-positiver Menschen führt. Somit gilt es, das Phänomen "soziales AIDS" zu bekämpfen und zielgruppenspezifische Maßnahmen zu setzen, die eine humane Lebens- und Arbeitswelt für Betroffene sicherstellen.

Das Projekt "Wenn ich HIV-positiv wäre..." wurde von der Fachhochschule Kärnten, Studienbereich Gesundheit und Soziales und der Aidshilfe Kärnten initiiert, um im Gesundheitswesen Tätige zu sensibilisieren und Verunsicherungen in der Arbeit mit HIV-positiven Menschen zu reduzieren. Basierend auf einer Befragung von HIV-positiven Menschen zu deren Diskriminierungserfahrungen wurden eine Kampagne sowie Sensibilisierungsworkshops für Studierende des Studienganges Gesundheits- und Pflegemanagement konzipiert und umgesetzt. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit, die aus Mitteln der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH unterstützt werden, werden am 1. Dezember im Zuge des Weltaidstages in den City Arkaden (Klagenfurt) präsentiert werden.

Rückfragen & Kontakt:

Eva Brunner, FH-Prof. Mag. Dr.
Fachhochschule Kärnten
Studienbereich Gesundheit und Soziales
Tel. 05/90500-4126
Email e.brunner@fh-kaernten.at

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