• 29.11.2011, 09:00:38
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Ärztekammer zu Oekonsult: ELGA-Umfrage bestätigt freiwillige Teilnahme

Zentrale Forderung - Mängel beseitigen - Grundrechte beachten

Wien (OTS) - In der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) sieht man
sich durch die jüngste Oekonsult-Umfrage zum elektronischen
Gesundheitsakt (ELGA) in einer wesentlichen Forderung bestätigt. "Wir
fordern die freiwillige Teilnahme für Patienten und Ärzteschaft, 86
Prozent der Befragten sprechen sich in der Oekonsult-Studie strikt
gegen eine Zwangsverpflichtung aus", sagte der ÖÄK-Vizepräsident und
Bundesobmann der niedergelassenen Ärzte, Günther Wawrowsky, Dienstag
in einer Aussendung.

Die Österreichische Ärztekammer lehnt den aktuellen Gesetzesentwurf
nachdrücklich ab, da er entscheidende Mängel beinhalte. Der
vorliegende ELGA-Entwurf verletze Freiheiten und Grundrechte, auch
die Kostenfrage sei nach wie vor ungeklärt. Zusätzlich seien die
Ergebnisse des laufenden Pilotprojekts zur e-Medikation mit zu
berücksichtigen.

"Wir treten für ein modernes Gesetz ein, das verfassungsmäßige
Bürgerrechte beachtet, bestehende Erfahrungen aus dem In- und Ausland
einbaut und vorhandene lokale Lösungen für eine digitale
Kommunikation innerhalb des Gesundheitswesens verknüpft", so
Wawrowsky abschließend. (ms)

Rückfragehinweis:
Pressestelle der Österreichischen Ärztekammer
Mag. Martin Stickler
Tel.: (++43-1) 513 18 33-14
Mail: [email protected]

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