JW-Roth: Effizienzsteigerung statt neue Steuern

Politik soll bestehende Einsparungspotentiale nutzen anstatt sich in einer Diskussion um neue Steuern verlieren

Wien (OTS/PWK847) - "Anstatt sich mit neuen Belastungen zu beschäftigen, sollte die Politik endlich damit beginnen, bestehende Effizienz- und Einsparungspotentiale, etwa im Pensionssystem oder in der Verwaltung, zu heben", fordert Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft, anlässlich des Wirtschaftsparlaments in der Wirtschaftskammer Österreich, "Ankündigungen alleine bauen keinen Cent an Schulden ab. Daher muss die angekündigte Schuldenbremse mit konkreten Maßnahmen in Angriff genommen werden." Die politische Diskussion läuft Gefahr, wieder einmal an den wesentlichen Punkten vorbeizugehen. Die Politik sollte sich ein Beispiel an den Unternehmern nehmen. "Ein Betrieb, der zu teuer produziert kann auch nicht einfach die Preise erhöhen. Er wird zuerst nach Effizienzpotentialen im eigenen Unternehmen suchen, damit er wettbewerbsfähig bleibt", so Roth weiter.

Politik ist Jugend Reformen schuldig!

"Der Reformstau in Österreich gehört überwunden! Es liegen inzwischen unzählige Vorschläge dafür auf dem Tisch: die 100 Maßnahmen des Rechnungshofes, die Ergebnisse des Österreich-Konvents oder auch die vielen Initiativen der Wirtschaftskammer Österreich. Ich frage mich: Wann werden diese endlich umgesetzt? Die Politik ist es den Jungen in diesem Land schuldig, die Ärmel hochzukrempeln und diese Vorschläge zu realisieren", so Roth abschließend. (ES)

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