Amon zur Causa Kampusch: Überprüfung der gesamten Causa durch "Stapo-Ausschuss" sinnvoll

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Ich nehme zur Kenntnis, dass die Staatsanwaltschaft Innsbruck den Verdacht des Amtsmissbrauchs gegen fünf Staatsanwälte als nicht erhärtet erachtet, halte aber fest, dass es ein Unterschied ist, ob wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs ermittelt wird oder ob man Ermittlungen führt, die die Einzeltäter-Theorie im Fall Kampusch in Frage stellen, also in der Causa selbst ermittelt wird", sagte heute, Donnerstag, der Obmann des ständigen Unterausschusses des Innenausschusses (= Stapo-Ausschuss), Abg. Werner Amon.

Amon begrüßt ausdrücklich die Ankündigung von Justizministerin Dr. Beatrix Karl, die Causa wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs durch den Rechtsschutzbeauftragen nochmals prüfen zu lassen. Zudem unterstützt er als Vorsitzender des sogenannten "Stapo-Ausschusses" den Vorschlag der Justizministerin, die gesamten Unterlagen und Akten der Causa Kampusch dem ständigen Unterausschuss des Innenausschusses zu übermitteln. "Ich halte das für sinnvoll und werde das allen Fraktionen vorschlagen", so Amon.

Es sei ausdrücklich festzuhalten, "dass es sich dabei wirklich um den gesamten Akt der Causa handeln muss, da ansonsten eine Prüfung durch den ständigen Unterausschuss des Innenausschusses nicht zielführend sein kann", betont Amon. Dem Unterausschuss blieben in der Folge mehrere Möglichkeiten offen, etwa eine Anzeige gegen unbekannte oder bekannte Täter, die Anregung eines Untersuchungsausschusses oder die Mitteilung, dass auch der Unterausschuss der Meinung ist, dass es in der Causa keiner weiteren Ermittlungen bedarf.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002