Medienaktion von ÖH und LEFÖ macht auf Lage der SexarbeiterInnen aufmerksam

Stigmatisierung, Diskriminierung und Gewalt gegen SexarbeiterInnen muss aufhören

Wien (OTS) - "Die heutige Medienaktion soll darauf hinweisen, wie stark Sexarbeit gegenwärtig stigmatisiert, tabuisiert und an den Rand gedrängt wird. Mit Blick auf morgen, den 25.11., also den internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, wollen wir verstärkt auf diese Problematik verweisen. Wir solidarisieren uns klar mit den SexarbeiterInnen und dem Verein LEFÖ, der sich für die Rechte von SexarbeiterInnen einsetzt und stets daran arbeitet, deren Situation zu verbessern und abzusichern", so Angelika Gruber vom Vorsitzteam der Österreichischen HochschülerInnenschaft.

"Mit einem Unsichtbar-Machen der Sexarbeit und deren Ausübenden wird die Situation für SexarbeiterInnen nicht besser, sondern schlechter. Es braucht Rahmenbedingungen, die gutes und sicheres Arbeiten ermöglichen und die der Diversität und den Bedürfnissen von SexarbeiterInnen gerecht werden. Die Rechte von SexarbeiterInnen müssen dabei an erster Stelle stehen und der Selbstbestimmung der in der Sexarbeit tätigen Frauen, Männer, Transpersonen gerecht werden", so Renate Blum vom Büro für Öffentlichkeitsarbeit des LEFÖ.

"Sowohl der ÖH als auch LEFÖ ist es ein Anliegen, in diesem Zusammenhang auf die bestehenden Menschenrechtsverletzungen, auf die institutionalisierte Doppelmoral und die gesellschaftliche Abwertung und rechtliche Diskriminierung von Sexarbeiterinnen aufmerksam zu machen. Die Verdrängung des Berufs der SexarbeiterIn muss endlich aufhören. SexarbeiterInnen sind unter uns! Rechtliche Gleichstellung mit anderen Erwerbstätigen, Schutz vor Gewalt statt sozialer Isolation und Stigmatisierung sowie Verbotszonen abzuschaffen sind daher unsere klaren Forderungen", so Renate Blum von LEFÖ und Angelika Gruber vom ÖH Vorsitzteam abschließend.

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