Silhavy: Touristische Ausbildung für Spitzenkräfte von morgen

Einstimmiger Beschluss wichtiger regional-, arbeitsmarkt- und konsumentenpolitischer Ziele

Wien (OTS/SK) - Erfreut zeigte sich die Tourismus- und Freizeitsprecherin der sozialdemokratischen Parlamentsfraktion, Heidrun Silhavy, dass die im Tourismusausschuss behandelten Entschließungsanträge nicht nur von allen fünf im Parlament vertretenen Fraktionen beschlossen wurden, sondern vor allem auch darüber, dass damit wichtige regionalpolitische arbeitnehmerrelevante und konsumentenpolitische Zielsetzungen einstimmig beschlossen wurden. "Wir verlangen unter anderem weitere Maßnahmen zur Attraktivierung und Forcierung von Wintersportwochen in den Schulen und regionale Angebote für die Jugend. Sportminister Darabos hat die vom Tourismusausschuss initiierte Servicestelle für Wintersportwochen bereits umgesetzt", so Silhavy, die in diesem Zusammenhang auch von anderen Regierungsmitgliedern Unterstützung fordert, am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Die Angebote werden gemeinsam mit der Wirtschaft koordiniert, mitentwickelt und verbreitet. Diese Projekte sind aus pädagogischer, arbeitsmarktpolitischer und tourismuspolitischer Sicht besonders wertvoll", so Silhavy. Die SPÖ-Tourismussprecherin will in diesem Zusammenhang besonders Klein-Schigebiete gefördert wissen. "Weil kleine Schigebiete meist in Abwanderungsgebieten liegen, müssen wir schon aus regionalpolitischen Gründen diese fördern und damit Arbeitsplätze in der Region schaffen. Das ist ein wesentlicher Bestandteil der ländlichen Entwicklung". ****

Zufrieden zeigte sich Silhavy auch über den einstimmigen Beschluss, der eine fundierte und zukunftsfähige Ausbildung als Grundlage für die Spitzenkräfte für morgen zum Inhalt hat. "Zum einen wollen wir bürokratische Hemmnisse in der Tourismusbranche abbauen und gleichzeitig die fundierte Ausbildung nachhaltig ausbauen. Damit schaffen wir die Basis für die Spitzenkräfte von morgen", betonte Silhavy.

Außerdem begrüßt Silhavy die Initiative der Sozialpartnerschaft "Fit im Betrieb", die gesundheitsfördernde Angebote für MitarbeiterInnen in Klein- und Mittelbetrieben schaffen soll. Dabei geht es neben individuellen Präventivangeboten auch darum, Organisations- und Arbeitsabläufe im Sinne einer gesünderen Arbeitswelt zu optimieren. Erfreut zeigte sich die SPÖ-Tourismussprecherin auch über die Zusage von Wirtschaftsminister Mitterlehner, sich für eine bessere Entlohnung und eine attraktivere Lehrlingsentschädigung einzusetzen. "Es soll unser Ziel sein, gesunde ArbeitnehmerInnen länger im Betrieb zu haben. Dafür müssen wir neben der ständigen Verbesserung der Rahmenbedingungen eben auch für eine entsprechende Entlohnung sorgen", so Silhavy. (Schluss) sc/rm/mp

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