FPÖ: Graf: Stöger versucht mit Rauchverbot in Zügen die ÖBB zu protegieren

Initiative des privaten Bewerbers ist Anreiz für Raucher zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel

Wien (OTS) - Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Martin Graf
kritisiert die Einmischung des Gesundheitsministers bei der Frage des Rauchens in Zügen. "Es kann nicht sein, dass von staatlicher Seite dem privaten Betreiber Westbahn Vorschriften gemacht werden, ob er Raucherabteile schaffen darf oder nicht", so Graf. Dies sei Ausdruck einer protektionistischen Politik zu Gunsten der Staatsbahn ÖBB.

Graf, der im Jahr 2007 eine Petition gegen die Abschaffung der Raucherwaggons in den Nationalrat gebracht hat, sieht die Westbahn in dieser Debatte im Recht: "Wenn die Raucherabteile abgetrennt sind, so wie das auch in der Gastronomie bei den Raucherzimmern vorgeschrieben sind, sehe ich hier nicht das geringste Problem. Sollte die Gesetzeslage unklar sein, so muss hier dringend Klarheit geschaffen werden, und zwar zu Gunsten des Wettbewerbs", so Graf.

Gesundheitsminister Stöger wird von Graf aufgefordert, seinen Standpunkt zu überdenken und sich auch mit seiner Parteikollegin im Verkehrsministerium besser abzusprechen: "Wenn man mehr Menschen für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel gewinnen will, dann muss man den Fahrgästen mehr Service bieten - auch den Rauchern unter der Voraussetzung, dass Nichtraucher dadurch nicht beeinträchtigt werden."

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