• 15.11.2011, 16:51:31
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  • OTS0323 OTW0323

AK Kärnten korrigiert LR Ragger

Berechnung der Kammerumlage falsch

Klagenfurt (OTS) - Anders als von Soziallandesrat Christian Ragger
behauptet, kostet einem Arbeitnehmer mit einem Verdienst von 2.000
Euro die Kammerumlage sechs und nicht 50 Euro pro Monat. "Einem
Alleinverdiener mit zwei Kindern und 2.000 Euro Bruttoeinkommen aber
künftig 50 Euro an Pflegekosten für einen Angehörigen aufzubürden,
obwohl es Aufgabe des Landes ist, eine entsprechende Finanzierung zu
bewerkstelligen, ist sozialpolitisch untragbar!", betont AK-Präsident
Günther Goach.

"Während durch den geplanten Pflegeregress die Budgetlöcher des
Landes Kärnten gestopft werden sollen, werden mit der Umlage der AK
jene Menschen unterstützt, die am Arbeitsmarkt und als Konsumenten
Hilfe und Unterstützung benötigen", so Goach weiter. Durchschnittlich
bezahlen Kärntens Arbeitnehmer pro Monat rund 5,60 Euro netto an
Kammerumlagen. Für jeden Euro AK-Beitrag erhalten die AK-Mitglieder
drei Euro in Form von Beratung und Service zurück.

Das Rechenbeispiel von Landesrat Ragger ist daher falsch und wird
von der Arbeiterkammer als unrichtig zurückgewiesen.****

Rückfragehinweis:
Arbeiterkammer Kärnten
Mag. Alexandra Dohr, Kommunikation
Tel.: 050 477-2403, Fax: 050 477-2400
mailto:[email protected]
http://kaernten.arbeiterkammer.at

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