- 15.11.2011, 11:25:59
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Innovative Dienstleistungen - Neue Wege für die Wirtschaft
160 Teilnehmer bei gemeinsamer Veranstaltung von Wirtschaftsministerium, FFG und Europäischer Kommission
Wien (OTS) - "Innovative Dienstleistungen schaffen Wachstum,
Beschäftigung und Wettbewerbsvorteile. Daher unterstützt das
Wirtschaftsministerium über die Forschungsförderungsgesellschaft
(FFG) Dienstleistungsunternehmen bei der Entwicklung, Vermarktung und
marktreifen Umsetzung ihrer Innovationen", betonte
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich einer
Veranstaltung am 15. November in Wien. Rund 160 Experten aus
Österreich und Europa analysierten den Stellenwert von
Dienstleistungsinnovationen für Wirtschaft und Innovation.
Österreich ist - wie viele moderne Industriestaaten auch - ein
Dienstleistungsland. Der Dienstleistungssektor liegt mit einem Anteil
von über 60 Prozent an der Gesamtwertschöpfung und der Beschäftigung
klar an erster Stelle. Dennoch steckt die Entwicklung neuer Services
vielfach noch in den Kinderschuhen. Daher hat das Bundesministerium
für Wirtschaft, Familie und Jugend die Dienstleistungsinitiative ins
Leben gerufen, die für die Jahre 2009 bis 2011 mit insgesamt 13,7
Millionen Euro für innovative Projekte dotiert ist und von der FFG
abgewickelt wird. Die Initiative richtet sich an Unternehmen des
Dienstleistungssektors, aber auch an Kunden der FFG aus dem
traditionellen und produzierenden Industriebereich.
Auf der Veranstaltung diskutierten verschiedene Vertreter der
Europäischen Kommission und Experten aus Dänemark, Deutschland und
Großbritannien, wie Dienstleistungsinnovationen in Zukunft besser
entwickelt, gefördert und umgesetzt werden können. "Noch ist der
Anteil innovativer Dienstleistungsunternehmen im Vergleich zum
produzierenden Sektor gering", so FFG-Geschäftsführerin Henrietta
Egerth. "Doch wir sehen ein Wandel: Der Anteil innovativer
Dienstleistungsprojekte steigt stark an. Und zwar nicht nur im
IKT-Sektor, sondern erfreulicherweise auch im Tourismus, in der
Finanzbranche, der Architektur, bei medizinischen Dienstleistungen,
den creative industries und in vielen anderen Branchen."
Rückfragehinweis:
Linde Tuscher Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG Sensengasse 1, 1090 Wien Tel +43 (0)5 7755 - 6010 Mobil +43 (0)664 85 69 028 [email protected] www.ffg.at
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